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  • Christine Staehelin / Anina de Leeuw

Kennen Sie Karl Klammer noch - den virtuellen Büro-Assistenten?

Entweder fand man die Windows-Hilfe praktisch und härzig oder man gehörte zur Gruppe, die das kleine Helferlein als total nervig empfand. So oder so: Die Büroklammer zeigte plötzlich, dass ein Computer interaktiv sein kann.

Der virtuelle Assistent hat den Usern jahrelang seine Hilfe angeboten. Erst 2004 wurde er aus dem Programm entfernt.

Es war jedes Mal eine Freude – oder eben ein Ärgernis: Direkt nach den ersten getippten Buchstaben hat er sich ungefragt zu Wort gemeldet. Wegklicken war fast unmöglich, er wackelte lieber fröhlich auf dem Bildschirm umher. Und wenn man ihn doch wegdrückte, dann war er spätestens beim nächsten Dokument gleich wieder da. Hat einem die kleine Büroklammer genervt, gab es noch die Möglichkeit, ihn in einen Hund, eine Katze oder ähnliches zu verwandeln. Aber auch diese half meistens bei Problemen, die es gar nicht gab. Wer die kleine Büroklammer aber vermissen sollte, kann den «Clippy everywhere» bei Google Chrome als Erweiterung herunterladen. Somit hat Karl Klammer doch sein Comeback geschafft – wenn auch (immer noch) nicht als Must-Have-Lieblings-Büroklammer.