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Daimler offen für Partnerschaften bei Mobilitätsdiensten

Daimler ist zur Kooperation mit Konkurrenten zum Ausbau der Mobilitätsdienste wie Car-Sharing bereit.

"Wenn das in einer Partnerschaft erfolgreicher geht, würden wir das in Betracht ziehen", sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche am Freitag in einer Analystenkonferenz. "Spekulationen" über ein Zusammenlegen der Car-Sharing-Tochter car2go mit dem BMW-Angebot DriveNow wollte er nicht bestätigen. Einem Insider zufolge sind die konkurrierenden Premiumhersteller aber darüber im Gespräch. BMW hat jüngst den Anteil des Autovermieters Sixt an DriveNow übernommen, was als Vorbereitung einer Fusion mit car2go betrachtet wurde.

Um das Wachstum von Mobilitätsservices zu finanzieren, schloss Finanzchef Bodo Uebber auch externe Finanzquellen nicht aus. Daimler bereitet eine Aufspaltung des Konzerns in eine Holding mit drei selbstständigen Aktiengesellschaften für Pkw, Lkw und Dienstleistungen vor. Analysten rechnen damit, dass dieser Schritt zu Teilbörsengängen des Nutzfahrzeuggeschäfts oder der Finanz- und Mobilitätsdienstleistungen führt. Die Konzernspitze will sich hier aber noch nicht in die Karten schauen lassen.