Das sind unsere Rennfahrer: Cyriak Heierli aus Dornach und Philipp Neth aus Arlesheim. Bild: Rod
Das sind unsere Rennfahrer: Cyriak Heierli aus Dornach und Philipp Neth aus Arlesheim. Bild: Rod
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Heute startet die «saubere Rallye» mit zwei findigen Studenten aus der Region

Zwei Maschineningenieure aus Arlesheim und Dornach vertreten die Region bei der „Sauberen Rallye“. Die Maschineningenieure sind alles andere als schüchterne „Nerds“. Cyriak Heierli und Philipp Neth sind begnadete Tüftler und wollen die Rallye für die Region gewinnen. 

Die Gaswirtschaft lanciert die Rallye mit Zweierteams aus allen Teilen der Schweiz. Für die Region Nordwestschweiz-Mittelland stehen Cyriak Heierli aus Dornach und Philipp Neth aus Arlesheim am Start. Sie wollen für ihre Region den Sieg einfahren. Dafür fahren sie innerhalb von drei Tagen mit Erdgas-/Biogas-betriebenen Autos durch die Schweiz nach Italien und zurück. Dabei werden die Piloten in spektakulären Challenges gegeneinander antreten, Abenteuer erleben, Pässe überwinden und atemberaubende Landschaften entdecken. Gewinnen wird jenes Team, das auf der Strecke am wenigsten CO2 ausstösst. 

 Die Energiestrategie des Bundes sieht in den kommenden Jahren eine massive Verschärfung der Vorschriften zum CO2-Aussstoss für Neuwagen vor. Wer ein mit Erdgas-/Biogas-betriebenes Fahrzeug fährt, leistet bereits heute einen Beitrag für eine klimafreundliche Mobilität. Ein Gasauto, damit einem 20 prozentigen Biogasanteil im Treibstoff unterwegs ist, verursacht bis zu 40 Prozent weniger CO2 und andere Treibhausgase als ein Benzinfahrzeug. Diese aussergewöhnliche Kampagne soll nun die Vorteile des zukunftsweisenden Treibstoffs Erdgas/Biogas bekannter machen.

Interessiert am „Auto der Zukunft“

Cyriak Heierli und Philipp Neth gehören nicht zu jenen Zeitgenossen, die stundenlang in ihrem Mikrokosmos tüfteln, nur in Fachsprache parlieren oder eine für viele zu herausfordernden technischen Sprache argumentieren. ”Das Auto der näheren Zukunft wird mit einem Mix aus Energiequellen funktionieren. Zwar steht der Benzinmotor aufgrund der Umweltbelastung in der Kritik. Doch ein Elektroauto ist nicht viel umweltschonender”, gibt er zu bedenken. „Der Strom für Elektroautos stammt oft aus Kernkraftwerken oder von Braunkohle. Beide Stromarten sind nicht gerade unbedenklich. Und da gibt es noch Erdgas als Treibstoff. Anders als Benzin, verbrennt dieses viel sauberer und verursacht somit geringere CO2-Emmissionen”, erklärt er.

Ziel: Basel

Die Rallye führt über Umwege, sprich Mailand, Parma und Genua, von Zürich nach Basel und wird dort am Donnerstag die «Auto Basel» eröffnen, gefolgt von der Siegerehrung.