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Rekapitalisierung von Alitalia möglicherweise mit Staatshilfe

Im Rennen um die Rettung der krisengeschüttelten Alitalia könnte der italienische Staat der Airline seine Unterstützung sichern. Laut der Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera" sollen die Banken UniCredit und Intesa liquide Mittel für die Rekapitalisierung zur Verfügung stellen.

Diese Beträge sollen in einen staatlich garantierten Fonds fliessen. Sollte Alitalia die Kredite den Banken nicht zurückzahlen können, würde der Staat den Banken die Summe zurückerstatten, lautet der Plan. UniCredit und Intesa zählen zu den Aktionären Alitalias, wollen für die Airline jedoch nicht mehr tief in die Tasche greifen.

Die Regierung in Rom will die Pleite der Fluggesellschaft abwenden, die dem Staat mindestens zehn Milliarden Euro kosten würde. Der Staat müsste die 12'000 Mitarbeitenden der Airline finanziell unterstützen, was negative Auswirkungen für die Staatskassen hätte.

Die defizitäre Alitalia will zum Abbau der Personalkosten 2037 Stellen beim Bodenpersonal und 400 beim Bordpersonal kürzen. Alitalia schreibt seit vielen Jahren Verluste. Auch der Einstieg der Golf-Airline Etihad mit einer Beteiligung von 49 Prozent und Finanzspritzen des Anteilseigners halfen nicht. 2016 lief ein Verlust von 460 Millionen Euro auf, auch für dieses Jahr wird ein Minus von mehreren hundert Millionen Euro erwartet.