Bild: Heimatschutzzentrum
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Vernissage im Heimatschutzzentrum: Ausstellung «Luft Seil Bahn Glück»

Das Heimatschutzzentrum eröffnete am Donnerstag 16. November den Reigen der Ausstellungs­trilogie «Luft Seil Bahn Glück» mit seiner interaktiven Ausstellung zum Schwer­punkt Oldtimer und Newcomer. 

Leiterin des Heimatschutzzentrums, Karin Arthodes eröffnete die Vernissage mit den Worten «Luftseilbahnen und Pioniergeist gehören zusammen, gestern wie heute. Sie sind ein einzigartiges Schweizer Kulturgut». Historische Luftseilbahnen hätten als technische Denkmäler grosses touristisches Potenzial. Ariana Pradal, Kuratorin der Ausstellungstrilogie, erläuterte, dass die Ausstellung eine Koproduktion mit zwei weiteren Museen in Flims und in Stans sei, wo das Thema Luftseilbahn unter anderen Schwerpunkten aufgerollt würde. «Jede der drei Ausstellungen passt zum Ausstellungsort und zu den Fragen, die die Menschen vor Ort bewegen». In Zürich werde thematisiert, dass Luftseilbahnen immer öfters auch in Städten eingesetzt werden. Des Weiteren zeige die Zürcher Schau Beispiele von historischen Luftseilbahnen, die heute noch tadellos funktionierten. In den fünf roten, abstrahierten Holzgondeln könne man sich ins Thema vertiefen; diverse Filme, ein Boden voller Postkarten, zwei originale Kleingondeln und weitere Bauteile sowie einen Tisch mit Stokys-Bauteilen, um selbst Hand anzulegen rundeten die Präsentation ab. Zum Abschluss nahm der Slam-Poetry-Schweizermeister Manuel Diener die Anwesenden mit auf eine Luftseilbahnfahrt in 5 Akten – und 5 Masten – und erntete grossen Applaus.