• Christian Platz (Text und Bild)
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Monstre 2018: Bäumig, launig und mit erstaunlich viel Gesang

Die Mutter aller Vorfasnachten lud gestern zur Premiere, tout Bâle ist ihrem Ruf gefolgt. Die Stammcliquen präsentierten eine bäumige Leistungsschau, auch d Bängg und d Gugge überzeugten, nur d Raamestiggli waren etwas gar gemächlich getextet.

Am Anfang steht der Prolog, so ist es bei Faust, so ist es am Drummeli, nur das letzterer nicht im Himmel spielt, sondern auf jenen Brettern, auf denen unsere alte Stadt der Fasnacht entgegengetragen wird. Es handelt sich also um eine Art Vorhimmel, ganz im Sinne des berühmten Fegefeuers, das in der Vorhölle brennt – und die Seelen der armen Sünderinnen und Sünder reinigt, bevor sie dann ins Paradies gelassen werden. Gereinigt wird auch im Prolog des Drummeli, d Rhybutzete gibt dem ersten Auftritt des sechsköpfigen Ensembles nämlich den Rahmen.

Starkes schauspielerisches Profil

Dieses Ensemble (die Damen: Rula Badeen und Susanne Hueber, die Herren: Andrea Bettini, Dominik Gysin, Lukas Kubik und Skelt!) hat durchaus ein starkes schauspielerisches Profil, es funktioniert als Einheit eigentlich bestens. Doch leider waren die Texte der meisten Stiggli dieses Jahr doch sehr brav, ja gemächlich – die wirklich zwerchfellerschütternden Pointen sind, nach dem ausserordentlich starken letzten Jahrgang, ausgeblieben. Schon der Prolog kommt eher im Schongang daher, er plätschert ganz fröhlich vor sich hin, doch so richtig der Kopf gewaschen wird hier niemandem. Dies liegt keineswegs an der Regie von Laurent Gröflin, es liegt schlicht am geschrieben Rohmaterial.

Das ist ein bisschen schade. Doch wer das Monstre schon seit Jahrzehnten beobachtet, weiss eins – es war auch schon weitaus schlimmer...

dr Blueme-Fritz

«Gueten Oobe mitenand...», ja, es ist der Blueme-Fritz, der uns begrüsst, ihm widmen die Aagfrässene dieses Jahr ihren Auftritt. Edith Habraken hat den Pfeifer- und den Trommeltext des neuen Marsches geschrieben, den die Stammclique zum 15. Todestags unseres rührenden Stadtoriginals Fritz Holderried auf die Bretter bringt. Eine würdige Hommage ist es geworden. Und am Schluss singt das ganze Spiel plötzlich munter drauflos, einen Text von Daniel Thiriet.

Es ist dies übrigens nicht die einzige Gesangdarbietung einer Clique am diesjährigen Drummeli, die Stammvereine scheinen die Singstimme entdeckt zu haben...

Ragtime-Schnaigge

Ein flottes Ragtime-Pfyffersolo, das so richtig schäumt und perlt, haben uns d Giftschnaigge mitgebracht, der Name des Stücks, s Lumpeditty, trifft den Nagel auf den Kopf, Katja Schmidlin hat Scott Joplin für Basler Dybli und Spez adaptiert und dabei ganze Arbeit geleistet. Das Spiel ist Dick und Doof, wir reden natürlich von den berühmten Komikern Laurel & Hardy, und pfeift lupenrein.

Es folgt ein Raamestiggli, dessen eine Prämisse ein Maskenball ist, der anlässlich der ersten 300 Amtstage unserer Stadtpräsidentin Elisabeth Ackermann gegeben wird. Das Stiggli ist sehr flott gespielt und gesprochen, es enthält auch einige Schmunzler. Doch kommt der Text ein kleines bisschen konfus und leicht träge daher, das Zwerchfell wird keineswegs überstrapaziert.

Raffinierte Retraite

Ganz grossartig, ja einer der Höhepunkte des Abends, ist der Auftritt der versammelten Seibi. Jungi Garde, Stamm und Mysli geben eine raffiniert präsentierte und arrangierte Retraite zum Besten. Walter Zandola hat hier einen ganz verrückten, vetrackten, verspielten Pfeifertext geschrieben, Ivan Kym einen kongenialen Trommeltext dazu gemacht. Die Jungi Garde erscheint zunächst allein auf der Bühne, ganz in weiss, blitzblank, und dann plötzlich drücken der Stamm und d Mysli durch die Reihen der Jungmannschaft, ganz in schwarz, mit Discokugeln auf den Köpfen, die Lichtregie, die Bewegungsabläufe sind grandios, das muss man gesehen haben. Und zum Schluss steht die ganze Seibi vereint vor uns. Dieser Beitrag ist höchste Vorfasnachtskunst, Gänsehautmaterial. Bravo!

Ein Schysdräägzygli tritt an, e Ruesser, e Pfyffer, voraus ein Dummpeter, wir kennen ihn schon vom letzten Jahr, der fröhlich und Baseldytsch (was denn sonst?) rappt. Hier geht es um ambulante Medizin als Sparmethode, zur Freude der Krankenkassen, zum Leid der Patienten. Das Stiggli ist böse, gallig und dabei ist jedes Wort – schlicht – wahr.

Nunnefirzli

Man kann den – leider 2013 verstorbenen – Basler Jazzgrossmeister George Gruntz in dieser Stadt nicht genug ehren, zumal er mit seinen Marschkompositionen die Basler Fasnachtsmusik enorm bereichert hat. d Lälli Clique erinnert uns an das bahnbrechende All-Star-Jazzkonzert «From Sticksland with Love – Drums and Folklore», das Gruntz 1967 im Basler Stadttheater ausrichtete. Deshalb geben sie s Nunnefirzli, jenen Marsch, den George damals extra für diesen Anlass komponiert hatte (der Trommeltext stammt von Werner Spichty), der schon lange – und zum Glück – zum Stammrepertoire unserer Fasnacht gehört. Ein schöner, runder Auftritt. Das macht Freude.

Gläbbergässli

d Muggedätscher beweisen ein richtig gutes Händchen bei der Sujet-Auswahl für ihren Auftritt. Er dreht sich um die Grünpfahlgasse, die während der letzten Jahre zu einem Spiessrutenparcours für Cliquen und Ziigli geworden ist, weil sie hier von unleidigen jungen Zivilisten-Rabauken aggressiv angegangen wurden, eine himmeltraurige Angelegenheit, die dieses Jahr hoffentlich gestoppt wird. Die Clique inszeniert die Szene sehr wirkungsvoll. Zunächst herrscht Chaos, Kapuzenjackenrabauken und Fasnächtler im groben Durcheinander. Doch dann steht die Clique im Handumdrehen perfekt ein, das ist sackstarke Choreographie, verdeggel, Chapeau! Und verjagt die Chaoten mit einen dynamischen z Basel. So wäre es – in einer besseren Welt. Doch unsere Fasnacht ist ja die bessere Welt. Oder nicht? 

d Gryysel

Sie sind ein aussergewöhnliches Bangg-Projekt, d Gryysel pflegen einen ausserordentlich martialischen und heftigen Auftrittsstil, der – von der Ästhetik her – fast ein bisschen an Heavy Metal gemahnt. Sie schrecken keineswegs vor vulgären Ausdrücken zurück, ja geniessen diese geradezu, auch Blasphemie ist ihnen kein bisschen fremd. Sie singen gerne vom Fudi, vom Pfyffli und garnieren damit einige Lacher ab. In einer gewissen Weise gemahnen sie damit an spätmittelalterliche Bänkelsänger, die ja auch hemmungslos über Ärsche und Vögeleien zu singen pflegten. Das macht alles durchaus Sinn – und man müsste schon ein bisschen verklemmt sein, um sich daran zu stossen.

Jetzt müssen nur noch die Pointen ein bisschen besser werden, dann könnten diese Gryysel durchaus einen Ehrenplatz in den Annalen der Basler Bängglerei erhalten.

Nur Engel singen schöner

Glaibasel und Grossbasel, Hand in Hand, d Märtplatz-Clique hat sich mit den Olympern (die ja nun definitiv (!) nicht mehr beim Comité mitmachen) zusammengetan – und so feiern sie insgesamt über 200 Jahre tüchtige Männerfasnacht. Schon der Aufmarsch ist spektakulär. Die ganze Bande kommt in Orange, teilweise sind die Overalls so eng, dass man jenes Teil sieht, das d Gryysel so gerne besingen, auf den Köpfen tragen sie kommune Strassenverkehrskegel. Dazu summen sie geheimnisvoll, sie wirken ein wenig wie Buddha-Mönche von einem anderen Stern. Man könnte meinen, dass nun gleich ein transzendentaler Meditationsworkshop abgeht. Doch dann singen sie plötzlich los, die zweite Gesangsdarbietung einer Clique an diesem Drummeli, den San Remo von Michi Robertson und Marco Balmelli nämlich. – Und nur Engel singen schöner! Am Schluss reissen sie sich die Trichter von den Köpfen, stehen larvenlos da, nackte Gesichter... Das Tabu bricht, der Applaus donnert los. Grandios, meine Herren, so macht man(n) das!

Es folgt ein Raamestiggli, in dem eine BVB-Mitarbeiterin einigen Touristen die schnellsten Basler Umwege erklärt, die – in unserem Städteumbaulabyrinth – zum Ziel führen. Diese Nummer funkelt und funktioniert.

Spalewaie und Mutzebebbi

Sie backen, backen «d Spalewaie», d Opti-mischte haben sich ganz und gar de Faschtewaie verschrieben, unserer fantastischen, kümmelgekrönten Fasnachtspezialität. Ihr Auftritt ist musikalisch grosse Klasse, hier werden im Wesentlichen zwei Märsche, die es technisch ganz schön in sich haben, fusioniert. Michi Robertsons Pfeifermarsch dr Spalebärg und Ivan Kyms Trommelmarsch d Faschtewaie, zusammengerührt wurde das Arrangement von Philipp Meier. Das Spiel agiert dabei grandios. So geht bühnenreife Fasnachtsmusik. 

Im ersten Moment könnte man meinen, dass d Rätz über ihren Charivari-Kostümen Rats-Larven trägt, dies hätte ja durchaus eine gewisse Logik. Doch das sind keine Nager, es sind Bären, also Mutze, die nun den Ton angeben. Der Hintergrund: Es geht hier um d Mutzebebbi, eine Gruppe von Heimwehbaslern, die in der Bundeshauptstadt wohnen, aber seit 40 Jahren Jahr für Jahr ans Rheinknie an die Fasnacht kommen. Für diese Gruppe hat der bekannte Basler Jazzer (Sänger und Trompeter der P.S. Corporation) Alex Felix 1978 einen Marsch komponiert, der auf bekanntem Berner Melodiegut basiert. Und dieser Marsch wird von dr Rätz am Drummeli uraufgeführt; flotte 40 Jährchen später eine schöne Geschichte, ein schöner Auftritt!

«Another Brick in the Wall», «Wild Card»

Die Mauer, sie wächst, sie wächst unaufhaltsam, vor unserem Münster, bis man das Basler Wahrzeichen nicht mehr sieht. d Guggemusigg Stachelbeeri kommt düster daher, sie haben sich Pink Floyd verschrieben, präsentieren eine dröhnende Version von «Another Brick in the Wall», arrangiert von Marc Schumacher, das ist ganz und gar nicht schlecht – und die freundlichen jungen Damen, die am Schluss den berühmten englischen Text singen, geben dem Auftritt sogar noch ein bisschen mehr Schwung.

Es folgt die so genannte Wild Card, wir verstehen immer noch nicht warum für diese Affäre so ein uncooler (sic) englischer Name gewählt wurde. Dabei handelt es sich um eine Nummer, die nicht von einer Stammclique gestaltet wurde, vielmehr konnten sich wilde Gruppen mit Ideen melden, eine davon wurde ausgesucht – und die hat es in sich. Sie heisst «Carmen – d Fasnacht danzt», bringt Flamenco und Fasnachtsmusik zusammen, agiert hochklassig, farbig, dynamisch, charmant; das lassen wir uns gerne gefallen! Darauf folgt ein recht gelungenes Raamestiggli über die leidigen Selbstbedienungskassen à la Coop Pronto, das dann doch einige anständige Pointen enthält.

Hey Big Spender

Des Monsters zweiter Teil beginnt mit einem Raame vor dem Vorhang, dabei geht es um die geplanten FCB-Grabfelder auf dem Hörnli, die Nummer ist kurz, knackig und richtig gut gespielt. Sauber! Und dann kommt dr Dupf-Club, mit einer unglaublichen Darbietung, dadaistisch, absurd, stinkfrech. Sie geben die klassische Nummer «Big Spender», von Shirley Bassey weltberühmt gemacht, in unzähligen Spritease-Lokalen der 1960iger und 1970iger Jahre gespielt, von Bruno Moser (Pfeifertext, Arrangement) und Markus Müller (Trommeltext) ganz schön frech arrangiert. Aber die grösste Frechheit ist die Schau, die uns dazu geboten wird. Im Zentrum der Clique stehen vier mächtige pfeifende Primadonnen, ganz in gelb, aber ohne Mimosenstrauss. Diesen werden – kaum traut man seinen Augen – in regelmässigen Intervallen die Röcke gehoben, darunter erscheinen lebensechte, ganz schon cinéma-vérité-hafte nackte Männerkörper. Direkt über den Gemächten der Herrschaften sind Bratpfannen befestigt, auf denen dann kurz getrommelt wird, worauf sich die Röcke wieder senken.

Sie glauben es nicht? Gehen Sie ans Drummeli – und Sie werden erleuchtet!

Rollatoren-Ballett

Rasant geht es weiter, mit de Rootsheere, sie präsentieren ein Rollatoren-Ballett der Extraklasse und geben dazu – nomen est omen – die Alte, im Hintergrund werden schöne Bilder aus dem alten Basel projiziert, hier stimmt das Semiotische also haarscharf. Eine runde Sache.

Es folgt d Balkonszene, die – eine dankbare Angelegenheit – einen Nachbarstreit von Terrasse zu Terrasse ins Scheinwerferlicht rückt, hier prallt Feierlaune auf Spiessbürgertum, fadegrad, ohne Augenzwinkern. Das Bünzlige ist einfach doof und die Launigen sind einfach glatti Sieche. Keine Falltür, kein doppelter Boden. Schade. Die Leute vom Ensemble bringen das wieder sehr anständig ans Publikum, aber der Text ist halt – ach – zu einfach gestrickt.  

Calvados und ein unerwarteter Basler Bürger

d Verschnuufer blasen dann allen Trübsal gleich wieder weg – und zwar stilecht, à la française, mit dem Eiffelturm im Hintergrund. Schmissig ertönt ihr Calvados, man berauscht sich an wunderbarem Pfeifen und Trommeln, eine prächtige Nummer, vom Anfang bis zum krönenden Abschluss.

Nun, diesen Basler Bürger hätten wir wahrlich nicht erwartet, dem dr Barbara Club da eine Hommage darbietet. Wenige wissen es, aber der mächtige Berner Troubadour Mani Matter war, auf dem Papier, ein Bürger unserer Stadt. Mit Piccolos, Trommeln und Percussionen bringen sie dem unvergesslichen Mann ein gelungenes Ständchen, Barbara I. Berli (Pfeifertext) und Lukas Jager (Trommeltext) haben die unvergesslichen Chansons zu einem prima Potpourri zusammengeschweisst; das ist einfach nur richtig gut! Über das nächste Raamestiggli wollen wir nichts sagen, es dümpelt nämlich einfach so vor sich hin...

Spannung und Erotik

Nun tritt Agatha Christie’s Miss Marple in Aktion, auf der Bühne, als Tambourmajor des Central Club Basel, und auf der Leinwand, wo sie einen Mordfall löst. Tobias Scheurig (Pfeifertext), Thom Meyer und Sandro Waser (Trommeltext) haben die Musik zum «Mord am Drummeli» geschrieben; eine spannende Angelegenheit. Opulent, schwülstig, nostalgisch-erotisch, mitsamt einer schönen Dame, die mit dem Mond in den Theaterhimmel steigt, so geben sich die Basler Bebbi Basel. Der Marsch, den sie dazu spielen, heisst «Mutzenbacher», eine ganz vertrackte Komposition von Michi Robertson (Pfeifertext) und Urs Gehrig (Trommeltext), welche die BBB natürlich brillant meistern.

Natürlich ist das Ganze eine Hymne an Josefine «Pipi» Mutzenbacher, jene berühmte Prostituierte aus dem Wien des späten 19. Jahrhunderts, die erotische Bücher geschrieben hat – nach denen in den 1970iger Jahren unzählige schlüpfrige Sexfilme gedreht wurden. Super!

Schwoobekäfer und Wettsteinmarsch

Als zweiter Bank des Abends tritt dr Schwoobekäfer an, mit seinem exakten, fast pedantischen Vortrag und seiner gewitzten Sprachkunst gehört er nach wie vor zur Spitze seines Metiers. Sein Auftritt ist ein reines Vergnügen.

Licht ins Dunkel bringt d Pfluderi Clique. Ihr Wettsteinmarsch ist subtil und dramatisch inszeniert, sowohl musikalisch, als auch von der Lichtregie her – und dann, tatatata, beginnen sie zu singen (und zwar gut), wobei wir bei der dritten singenden Clique dieses Jahrgangs angelangt wären. Ein neuer Trend? Dann ein weitere Raame, von der Sorte, die anfängt, bald vorbei ist – und blitzartig wieder vergessen.

Rock’n’Roll! und Negro

Sodeli, jetzt kommt die grosse Rock’n’Roll-Show der Naarebaschi, als Kiss-Rocker steigen sie aus dem nächtlichen Nebel, mit Karacho, Motorrad und allem. Das ist doch mal ein heftiger Auftritt. Wahrlich. Der Marsch – ein ganz schön heisses Ding – heisst L’Unique und ist jener sympathischen Rock-Beiz gewidmet, die ihre Gäste am Gerbergässlein empfängt, mitten in der Basler Altstadt. Geschrieben wurde er von Patrick Stadler (Trommeltext) und Michi Robertson (Pfeifertext). Eine tolle, abgefahrene Nummer! D Naarebaschi haben dann – später am Abend – noch eine richtige Rockband im Foyer des Musical-Theaters auftreten lassen, Drummeli Aftershow; auch etwas Neues.

Dann betritt die mächtige Negro Rhygass die Bühne. Das sin aifach geili Sieche! Und bläst das Drummeli 2018 aus, dieses Gugge-Urgestein bringt jede Wand, jedes Dach zum Einsturz, ein besseres Ende kann es nicht geben. Schöner könnte dich kein Epilog nach Hause schicken.

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