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Schweizer wollen in Zukunft digitaler einkaufen

Heute bezahlen in der Schweiz zwar noch wenige mit mobilen Geräten wie etwa Smartphones. In Zukunft wollen die Schweizer beim Einkauf aber vermehrt Gebrauch von digitalen Technologien machen. Für Detailhändler ist das eine gute Nachricht, sie können mit mehr Umsatz rechnen.

Zu diesen Ergebnissen kommt eine Online-Umfrage des Beratungsunternehmens Deloitte bei 2000 in der Schweiz wohnhaften Personen. Demnach haben bis heute rund 23 Prozent der Befragten bereits mobil bezahlt, also beispielsweise mit Apple Pay oder Twint. In Zukunft dürften es gemäss Umfrage doppelt so viele sein.

Auch Self-Checkout-Automaten dürften noch beliebter werden. 42 Prozent der Befragten gaben an, bereits via Self-Checkout bezahlt zu haben, 65 Prozent wollen die Automaten in Zukunft nutzen.

Mobile Bezahlungssysteme werden für Detailhändler also wichtiger. Auch, weil sie so mehr Umsatz generieren können, wie die Studie weiter zeigt. So rechnen fast 30 Prozent der Befragten damit, dass sie mehr Geld ausgeben beim Einkaufen, wenn sie mit dem Smartphone oder der Smartwatch bezahlen. Mit weniger Ausgaben rechnen lediglich vier Prozent der Umfrageteilnehmer.

Besonders stark ist dieser Effekt bei den Konsumenten mit den Jahrgängen 1980 bis 1999. Von ihnen erwarten 39 Prozent steigende Ausgaben.