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Sicherheitsfirma F-Secure warnt vor Schwachstelle in Firmenlaptops

Die finnische Sicherheitsfirma F-Secure hat vor einer Schwachstelle in Firmenlaptops gewarnt, die auf eine Technologie des Chipherstellers Intel zurückzuführen ist. Dadurch könnten Hacker eine Art Hintertür auf den Geräten einrichten und anschliessend per Remote-Zugriff die Computer kontrollieren, erklärte F-Secure am Freitag.

Die Schwachstelle habe aber nichts mit der jüngst entdeckten Sicherheitslücke in Computer-Prozessoren weltweit zu tun. Konkret geht es um die Intel-Anwendung Active Management Technology (AMT), die eine Wartung und Verwaltung der Laptops aus der Ferne erlaubt. Die Technologie finde sich auf Millionen Firmenlaptops weltweit.

Wenn nun jemand Unbefugtes physischen Zugriff auf den Laptop habe, könne er in Windeseile AMT rekonfigurieren und eine Art Hintertür einbauen, um später über die Netzwerke, in die sich der Nutzer einloggt, ebenfalls Zugriff auf das Gerät zu erhalten, erklärte F-Secure.

In einigen Fällen sei es sogar möglich, AMT so umzuprogrammieren, dass eine Nutzung desselben Netzwerks zum Ausspähen der Geräte nicht mehr nötig sei, warnte F-Secure. Gefahren dieser Sicherheitslücke seien, dass nicht nur sensible Daten in die falschen Hände gelangen könnten, sondern auch Schadsoftware installiert werden könnte. F-Secure habe Intel über die Schwachstelle informiert.

Die Firma riet Nutzern, ihren Laptop nicht unbeaufsichtigt zu lassen. Ausserdem könnten starke Passwörter für die AMT-Technologie das Problem eindämmen. Intel und weitere Hersteller von Prozessoren stehen derzeit im Fokus, weil jüngst eine Sicherheitslücke in Computerchips festgestellt wurde. Bislang gibt es aber keine Hinweise darauf, dass diese Schwachstelle bereits ausgenutzt wurde.