Fabian Frei und der FC Basel müssen nach der Niederlage gegen Lugano reagieren
Fabian Frei und der FC Basel müssen nach der Niederlage gegen Lugano reagieren
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Basel und Sion stehen unter Druck

Basel und Sion stehen zum Start der 21. Runde der Super League unter Zugzwang. Die Basler müssen in Thun ihren Fehlstart in die Rückrunde wettmachen, die Sittener endlich wieder Punkte sammeln.

Bevor der FC Basel am Dienstag in der Champions League daheim gegen Manchester City zur Kür ansetzt, muss er in Thun die Pflicht erfüllen. Die Mannschaft von Raphael Wicky erlebte gegen Lugano einen klassischen Fehlstart in die zweite Saisonhälfte, worauf der Rückstand auf Leader YB auf fünf Zähler anwuchs. Die Berner, die erst am Sonntag in Lausanne im Einsatz stehen, würden einen weiteren Fehltritt des FCB natürlich begrüssen. Doch wahrscheinlich ist er eher nicht.

Der letzte Thuner Heimsieg gegen den Meister liegt über fünf Jahre zurück. Im November 2012 gewannen die Berner Oberländer - damals noch mit Luca Zuffi in den eigenen Reihen - mit 3:2. Für die Basler trafen Rückkehrer Fabian Frei und Sportchef Marco Streller. Seither hat Thun in zehn Heimspielen gegen Basel sechsmal verloren. Thuns Trainer Marc Schneider denkt aber, dass die Ausgangslage für seine Mannschaft heute nicht schlecht ist. Nach dem 4:2 beim FCZ befindet sich Thun im Aufwind, während der FCB wohl schon das Duell mit Manchester City im Hinterkopf hat.

Sion mit neuem Trainer

Im zweiten Samstagsspiel kehrt der FC Sion an den Ort seines letzten Auswärtserfolges zurück. In Lugano gewannen die Walliser Ende September mit 2:1 - ein Sieg der angesichts der darauf folgenden Ereignissen mit der Prügelattacke von Präsident Christian Constantin gegen TV-Experte Rolf Fringer in den Hintergrund geriet. Seither kam der FC Sion nur noch zu einem Sieg (3:0 gegen GC). Zuletzt verlor er viermal in Serie, am letzten Wochenende mit 1:3 gegen GC.

Constantin wechselte daraufhin zum zweiten Mal in der laufenden Saison den Trainer. An Maurizio Jacobacci liegt es nun, die Walliser wieder auf Kurs zu bringen. "Er muss nun beweisen, dass er die Lage in den Griff bekommen kann", meinte Constantin. Einfach wird das nicht: Der Rückstand auf den Vorletzten (FC Luzern) beträgt sechs Punkte. Sollte Sion in Lugano verlieren, hätten die Tessiner elf Zähler Vorsprung.

"Wir wären bereits im einem Unentschieden zufrieden", sagte Luganos Trainer Pierluigi Tami, der neu auf den Ex-Basler Marc Janko zurückgreifen kann. Heimsiege gab es für den FC Lugano in dieser Saison ohnehin nicht viele. So stark der Europa-League-Teilnehmer auswärts auftritt, so enttäuschend verlaufen die meisten Spiele vor eigenem Anhang. Erst sieben Punkte konnte er daheim sammeln.