• Fasnachts Comité

Das Drummeli nimmt soziale Verantwortung wahr

Auch in diesem Jahr bietet das Drummeli reduzierte Ticketpreise für sozial schwächer gestellte Vorfasnachtsliebhaber an. Die Veranstalter sehen darin eine Pflicht, die gerade aus der kulturellen Bedeutung der Vorfasnacht erwächst.

„Het’s überhaupt no Billjee?“ – „Ja, es hat noch einige Tickets.“ Das ist der Spitzenreiter der klassischen Dialoge, welche die Drummeli-Verantwortlichen in diesen Tagen führen.

„Männiglich und weibiglich“, wie Ruedi Walther dereinst zu sagen pflegte, zählen nun beinahe die Stunden retour bis zur Drummeli-Premiere 2018. „S kunnt guet“, ist Regisseur Laurent Gröflin überzeugt. Die „Grand Old Lady“ der fasnächtlichen Amuse-Bouches, quasi das „Wembley der Vorfasnachtsveranstaltungen“, ist also bereit.
 
Und eben weil das Drummeli ist, was es ist, nimmt es wie andere kulturelle Grossveranstaltungen seine soziale Verantwortung wahr. „Die Fasnacht wirbt damit, dass sie von der ganzen Bevölkerung der Region getragen wird. Das ist für uns in erster Linie ein Auftrag und kein Lippenbekenntnis für einen sauglatten Werbespruch“, begründet Drummelichef André Schaad dieses Engagement des Fasnachts-Comités.
 
Auch 2018 können Besitzerinnen und Besitzer der Kultur-Legi an der Abendkasse Restkarten zum halben Preis erstehen. Die Kultur-Legi ermöglicht es Menschen mit geringem Einkommen, am kulturellen Leben teilzunehmen.
Dieselbe Reduktion an der Abendkasse gilt (wie beim Theater Basel) auch für junge Besucher und Besucherinnen in Ausbildung gegen Vorweisen ihres Ausbildungsausweises. Schaad: „Wir hoffen, dass auch andere Vorfasnachtsveranstaltungen in Zukunft diese soziale Verantwortung wahrnehmen. Denn wie die Fasnacht selber soll auch die Vorfasnacht sozial schwächer gestellte Fasnächtler nicht ausschliessen.“
 
www.drummeli.ch/tickets 
www.kulturlegi.ch