• Fasnachts Comité
  • Aktualisiert am

Drummeli auf dem Lande: Liestal lockt, Wintersingen rockt

Das Drummeli überschreitet Grenzen – und wird dafür belohnt: Die Rotstab-Clique in Liestal und die Guggemusig Räbäschränzer in Wintersingen zeigen sich als prächtige Gastgeber und zimmern eine Fasnachtsconnection von der Dalbe bis ins Oberbaselbiet.

Weltpremieren in Liestal

Im Rahmen des stetig wachsenden regionalen Preistrommeln und –Pfeifens setzt das Drummeli seinen ersten Schritt auf Landschäftler Boden. Wie es zu deuten ist, dass dabei ausgerechnet dem Zürcher Andrea Bettini die Rolle des Moderators in Glitzeranzug zugeschachert wird, wird wohl immer das Geheimnis der Drummeli-Crew bleiben – er meisterte diese Aufgabe jedenfalls meisterhaft und kündete fasnächtlich unbescheiden jede Nummer als „eine weitere Premiere der Menschheitsgeschichte“ an.

Die „Stadt United“-Clique (aus Opti-Mischte, CCB, Dupf-Club und Muggedätscher) eröffnete mit dem Naarebaschi, „Land United“ (Rotstab, Excalibur, Goldbrunnen-Clique und Bubendörfern) nahm das Thema mit dem Hofnaar auf.

Und dann die Rahmenstückli: Das eine als Schlüsselloch-Vorschau aufs Drummeli, das andere als exklusives „Drummeli-auf-dem-Lande“-Nümmerchen. Die Liestaler mit ihrer Mega-Baustelle im Stedtli konnten die Tram-Umweg-Orgien in der Stadt gut nachvollziehen, und das kurze Stückli über geschlachtete Schweine aus Fleisch bzw aus Porzellan hatte vor allem einen Mangel: es war zu kurz (man stelle sich das vor: ein zu kurzes Drummeli-Rahmenstück!!!).


Der Höhepunkt war dann das Schlussbouquet: Wenn Stadt und Land sich zusammentun, sprengt das den Rahmen. Der General-Wettsteinmarsch mit Atomschlepp und Zierstimme war ein Gänsehautmoment, der danach mit der passenden Menge Drummeli-Bier begossen wurde.

Wintersingen rockt 

„Wir sind Schwierige, und beim Bier sind wir heikel“, erklärte uns der Dorfhufschmied. Bereits Stunden vor Beginn waren die ersten Wintersinger Fasnächtler auf dem Cheesiplatz vor dem alten Milchlokal eingetroffen und degustierten das Drummeli-Bier. „Doch, das isch e guets Bier“, urteilte der Hufschmied, um gleich anzufügen, „ich weiss noch nicht, ob ich danach den Cowboy oder den Indiander anziehe – ich glaub, den Indianer.“

Als die Basler Stachelbeeri und das Drummeli-Ensemble mit dem gelbroten BLT-Bus eintrafen, liess die Stimmung die meteorolgischen Temperaturen definitiv hinter sich und näherten sich rasch der Hitze des eigens entzündeten Fasnachtsfeuer. 

Der bald proppenvolle Cheesiplatz erlebte dann die Open-Air-Premiere einer Basler Vorfasnachtsveranstaltung als Feuerwerk an Fasnachtsgeist, das Ensemble sprühte vor Spielfreude, die Guggenmusiken fusionierten und improvisierten, dass es nur so stiebte – so muss Fasnacht.


Noch beim Eindunkeln brannte das Fasnachtsfeuer, wurde harassenweise mit Drummeli-Bier angestossen und erfüllte das Schränzen die Wintersinger Reben. Auch der Hufschmied war begeistert – er hatte sich dann doch für den Cowboy entschieden. „Das sy mol richtig sympathischi Stedter“, meinte er. Was soll man da noch sagen?

Drummeli-Bier für Fasnächtler 

Das vielseitig geschätzte Drummeli-Bier gibt’s exklusiv für die Drummeli-TeilnehmerInnen auch am Drummeli im Einspielbereich zu einem moderaten Fasnächtler-und-Fasnächtlerinnen-Preis („Fasnachts-Preise“ bedeuten ja leider meist „überteuert“). Organisiert wird das von Waggiswagen. So bleiben auch sie nach ihrem fulminanten Einstieg in die Drummeli-Familie im Drummeli-Betrieb. S het denn solang s het

Und Tickets fürs Drummeli gibts hier.