• Fasnachts Comité

Wieso sich Dominik Gysin nicht mehr an fremden Costumes festhält…

Er ist bei weitem kein Neuling mehr auf der Bühne, allerdings wird es dieses Jahr das erste Mal beim Drummeli mitwirken. Fasnächtler ist er allerdings schon seit Ewigkeiten.

Barfi.ch: Was ist der Reiz für Dich persönlich, in das Drummeli einzusteigen?
Dominik Gysin: Schon als kleiner Junge besuchte ich mit meinem Vater und meinem Bruder jedes Jahr das Drummeli. Ob ich damals als Pfeifer selber schon mal auf der Bühne stand oder ob ich das nur geträumt habe, weiss ich nicht mehr. Jedenfalls freue ich mich, jetzt als aktiver Fasnächtler auch einmal beim Drummeli auf der Bühne stehen und so die Basler Fasnacht von einer anderen Seite erleben zu dürfen.
 
Was gibt es für eine Fasnachtsanekdote aus Deinem Leben?
Mit 4 oder 5 Jahren marschierte ich neben meiner Mutter bei unserem Zyschdigszügli auf dem Münsterplatz. Ich hielt mich an einem Ponpon ihres Kostüms fest. Nach etwa 10 Metern bemerkte meine Mutter, dass ich nicht mehr neben ihr war. Erschrocken schaute sie sich um und sah, wie ich etwa 5 Meter weiter vorne alleine mit dem Ponpon in der Hand völlig verträumt am Laufen war. Seither versuche ich mich nicht mehr an anderen Kostümen festzuhalten, was mir auch fast immer gelingt.
 
Wenn Du eine Fasnachtsfigur wärst, welche wäre das? Und weshalb?
Ich wäre ein Harlekin. Dieses Mischwesen passt zu meiner Art, Fasnacht zu machen: in einem Schissdräggzügli, ohne Cortège, ohne genaue Abmarschzeiten und mit immer wieder anderen Fasnächtlern durch die Altstadt zu gässeln. Das einzige, was mich von einem wärschaften Harlekin unterscheidet, ist, dass ich mir vorstelle, dass so einer erstens richtig schön pfeift und zweitens mehr als die gängigen Junggardemärsche im Repertoire hat.

http://www.toolateshow.ch/
Radio-Interview im RaBe: http://rabe.ch/2017/08/29/baerner-gring-dominik-gysin/
www.drummeli.ch/tickets