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20 Tonnen belastete Eier nach Dänemark geliefert

20 Tonnen mit dem Insektizid Fipronil belastete Eier sind nach Dänemark geliefert worden. Das teilte die dänische Behörde für Lebensmittelsicherheit am Donnerstagabend mit.

Eine dänische Firma habe die gepellten und gekochten Eier von einem belgischen Händler bezogen - produziert wurden die Eier den Angaben zufolge aber in den Niederlanden.

"Die Eier wurden überwiegend an professionelle Küchen verkauft, aber nicht an normale Konsumenten", sagte Nikolas Kühn Hove, Leiter der Abteilung für Lebensmittelwarnungen, der Nachrichtenagentur dpa. Tests aus den Niederlanden deuteten darauf hin, dass die Belastung mit dem Insektengift nicht als gesundheitsschädlich gelte. Sie sei aber zu hoch für den Verkauf in der Europäischen Union.

Unterdessen stellten rumänische Behörden eine Tonne mit Fipronil belastetes flüssiges Eigelb sicher. Das Produkt sei aus Deutschland importiert worden und für eine Firma im westrumänischen Landkreis Timis bestimmt gewesen, teilte das rumänische Amt für Veterinärmedizin und Lebensmittelsicherheit am Donnerstag mit.

Nichts davon sei zum Konsumenten gelangt. Das mit Fipronil belastete Eigelb werde nun verbrannt.