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Epilepsie lässt sich immer besser behandeln

Mehr als fünf Prozent aller Menschen haben mindestens einmal im Leben einen epileptischen Anfall. Knapp einer von hundert lebt mit Epilepsie – in Basel also rund 1700 Menschen. Auf der Veranstaltung der Schweizerischen Epilepsie-Liga „Neuigkeiten zur Epilepsiebehandlung“  am Universitätsspital Basel erfahren Sie am 23. November 2017, welche Fortschritte gemacht wurden.

Heute gibt es mehr und bessere Möglichkeiten als vor ein paar Jahrzehnten, epileptische Anfälle zu verhindern und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Zwei Drittel aller Epilepsien lassen sich gut behandeln, auch wenn sensationelle Durchbrüche auf sich warten lassen.

Welche Medikamente sind neu oder kommen demnächst auf den Markt? Wer darf auf die Wirkung der Cannabis-Pflanze hoffen? In welchen Fällen ist eine elektrische Stimulation sinnvoll, und gibt es hier spannende Entwicklungen? Warum können wir heute häufiger und früher operieren, und was gibt es Neues zur Ernährungstherapie?

In einer kostenlosen Veranstaltung in Basel bringen kompetente Neurologinnen und Neurologen Betroffene, Angehörige und Interessierte auf den neuesten Stand und stellen sich deren Fragen und Diskussion. Der Präsident der Schweizerischen Epilepsie-Liga, Prof. Dr. Stephan Rüegg, führt durch die Veranstaltung. Mitveranstalter sind die Neurologische Klinik des Universitätsspitals Basel und die Patientenorganisation Epi-Suisse.

Einen grossen Kongress in Basel bereitet die Schweizerische Epilepsie-Liga für 2019 vor: Vom 8.–11. Mai 2019 lädt sie zur gemeinsamen Jahrestagung mit den Deutschen und Österreichischen Gesellschaften für Epileptologie. Zu dieser „Dreiländertagung“ rechnet die Liga mit rund tausend Teilnehmern.