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Mehr als 1700 Menschen im Jemen an Cholera gestorben

Die Zahl der Toten wegen der Cholera-Epidemie im Jemen ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO auf mindestens 1742 gestiegen. Mehr als 320'000 Menschen hätten sich seit dem Ausbruch der Epidemie Ende April mit der Krankheit angesteckt.

Besonders in den Provinzen nördlich der Hauptstadt Sanaa verbreite sich die Krankheit schnell, teilte die WHO am Mittwoch bei Twitter mit.

Cholera verursacht starken Durchfall und Erbrechen und ist besonders für Kinder, Alte und Kranke lebensbedrohlich. Die WHO berichtete im Oktober 2016 von ersten Cholera-Fällen.

In den vergangenen Monaten verbreitete sich die Krankheit rasant. Viele Menschen haben kaum Zugang zu Trinkwasser und sanitären Anlagen im bitterarmen Bürgerkriegsland auf der Arabischen Halbinsel.