Portugiesischen Galeeren. Bild: pixabay
Portugiesischen Galeeren. Bild: pixabay
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Gefährliche quallenähnliche Nesseltiere in Südengland angespült

An einem Strand im Südwesten Englands ist eine grosse Zahl von gefährlichen quallenähnlichen Portugiesischen Galeeren angespült worden. Der Strand von Perranporth in Cornwall wurde am Dienstag für mehrere Stunden wegen der Nesseltiere für Schwimmer gesperrt.

Dies meldete der britische Sender BBC am Mittwoch. Die Nesseltiere bestehen aus vielen einzelnen Polypen und können mit ihrem Gift auch Menschen gefährlich werden, hiess es von der britische Marine Conservation Society (MCS).

Die bis zu 10 Meter langen Fangfäden lösen bei Berührung starke Schmerzen und Entzündungen aus. Unter Umständen können sogar Atembeschwerden oder Herzstillstand die Folge sein.

Die Portugiesische Galeere (Physalia physalis) kommt vor allem im Pazifik, aber auch in Teilen des Atlantiks vor. Das Meerestier verdankt seinen Namen einer Gasblase, die es über Wasser hält und einem Segel ähnelt. "An Land gespült, sieht sie wie ein violetter Ballon mit blauen Bändern aus. Kinder finden das besonders faszinierend", warnte Peter Richardson vom MCS.

Laut BBC wurden die an Quallen erinnernden Nesseltiere vorige Woche auch in anderen Teilen von Cornwall und Wales gesichtet. Dem MSC zufolge ist dies bereits das zweite Jahr in Folge, in dem ungewöhnlich viele Nesseltiere an britischen Stränden gesichtet werden. Ein Grund dafür könnten die Stürme im Atlantik sein, so die BBC.