Stirnlappenbasilisk ©Zoo Basel
Stirnlappenbasilisk ©Zoo Basel
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Tiere aus dem Basler Zolli: Heute der Stirnlappenbasilisk

Der auch Federbuschbasilisk genannte Stirnlappenbasilisk gehört zur Unterordnung der Leguane.

  

Er erreicht eine Länge von rund 80 Zentimetern, wobei der Schwanz mit 50 bis 55 Zentimetern zwei Drittel der Gesamtlänge einnimmt. Seinen Namen hat der Stirnlappenbasilisk aufgrund der bei den Männchen deutlich ausgeprägteren Stirnlappen auf dem Kopf und Hinterkopf. Seine Färbung variiert von dunkel- über smaragd- bis blaugrün. Am Bauch werden die Schuppen etwas heller. Bei guter Pflege können die Echsen bis zu 13 Jahre alt werden.

Der Stirnlappenbasilisk ist meist in den Regenwäldern und Feuchtgebieten Mittelamerikas (Honduras, Costa Rica und Panama) zu finden. Der gute Schwimmer und Taucher lebt vorwiegend auf Bäumen in der Nähe von Gewässern. Mit seinen verbreiterten Zehen ist er in der Lage, für kurze Zeit über das Wasser zu laufen, was ihm auch den Namen «Jesus-Echse».

  

  

Seine bevorzugte Nahrung setzt sich aus Insekten, Schnecken, Fröschen, Fischen und sogar kleinen Echsen zusammen. Daneben darf's auch mal eine Frucht oder Blüte sein. Weibchen legen nach ihrer Trächtigkeit (40 - 45 Tage) bis zu 15 Eier, aus denen Jungtiere nach durchschnittlich 60 - 75 Tagen schlüpfen.