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„Aare Brut“

Vom 7. bis 28. Oktober findet in Olten unter dem Titel "Aare Brut" eine zeitgenössische Ausstellung mit Art brut-Werken statt. Im Rahmen dieser Ausstellung wurde erstmals der Preis «Prix Suisse d’Art Brut» vergeben. Ziel der Ausstellung ist die Inklusion im Kunstbereich.

Die Ausstellung Aare Brut bringt die aktuelle Vielfalt des Art-Brut-Schaffens in der Schweiz zur Geltung und zeigt Werke von vierzehn Künstlerinnen und Künstlern, die von einer namhaften Jury selektioniert wurden.
Die Austtelung findet in den neu gestalteten Räumen der ehemaligen Gerberei in Olten statt. Die Künstlerin Rosalina Aleixo hat den zum erstmals verliehenen Preis «Prix Suisse d’Art Brut» gewonnen. Der Preis, von Procap gestiftet, ist mit Fr. 5‘000 dotiert. Die bald 50-jährige Rosalina Aleixo arbeitet an ihren Werken im Atelier Creahm, einem Kunstatelier für Menschen mit geistigen Behinderung in Villars-sur-Glâne (FR).

Zudem sind in Olten Werke von André Robillard zu sehen, eine Ikone der Art brut und Schirmherr der Ausstellung. Robillard wurde von Jean Dubuffet entdeckt und ist bekannt für seine Gewehre, «welche das Elend töten». Seine sanftmütige Persönlichkeit verbindet Kreativität und Berühmtheit auf einzigartige Weise miteinander. Die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung sind von einem Waffen-Arsenal empfangen, das er erschaffen hat.

Die Ausstellung ist von Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr durchgängig offen und kostenlos zugänglich. Sie endet am 28. Oktober mit einer öffentlichen Auktion, die von Schauspieler Pierre Mandry geleitet wird.

Unterstützt wird Aare Brut von der Behindertenorganisation Procap, die sich für die Selbstbestimmung und Inklusion von Menschen mit Behinderungen in allen Bereichen des Alltags einsetzt.