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Grosse Penck-Ausstellung in Südfrankreich

Die Fondation Maeght widmet dem deutschen Maler A.R. Penck erstmals eine Retrospektive. Unter dem Titel "A.R.Penck. Rites de passage" zeigt das Museum in der Nähe von Nizza rund 100 Werke des Künstlers, der als "Vater der Neuen Wilden" gilt.

Penck sei ein grosser Maler und setze sich in seiner Arbeit mit dem Verhältnis Gesellschaft und Individuum auseinander, sagte der Stiftungsleiter Olivier Kaeppelin.

Damit reiht sich die Retrospektive in das Jahresthema des Museums ein, das unter dem Motto "Menschlichkeit" steht. Penck, der mit bürgerlichem Namen Ralf Winkler heisst, hat für seine politischen Statements eine Bildsprache aus Strichfiguren und eigenwilligen Symbolen geschaffen. Die Ausstellung dauert bis zum 18. Juni.