Christian Bobst: Die Magie Afrikas und der Welt. BIld: photo-schweiz.ch
Christian Bobst: Die Magie Afrikas und der Welt. BIld: photo-schweiz.ch
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Michel Comte, Christian Bobst und Hunter & Gatti im photoFORUM

Die photo18 Zürich findet vom 12. bis zum 16. Januar 2018 erstmals in den Räumlichkeiten des StageOne sowie der Halle 622 in Zürich-Oerlikon statt. Mit über 200 Fotografen sowie über 27'000 Besuchern im Jahr 2017 zählt die photo Zürich zu den grössten Publikumsveranstaltungen für Fotografie in Europa. Neben 13 Sonderausstellungen werden die Star-Fotografen Michel Comte, Christian Bobst, Hunter & Gatti, Roger Ballen, Scott Schuman sowie der Astrophysiker Ben Moore im photoFORUM zu Gast sein.

WeltMICHEL COMTE – Transition
Freitag, 15. Januar 2018 I 20.00 Uhr I D/E
Halle StageOne, Zürich-Oerlikon

Mit seinen Mode-, Portrait- und Reportagen-Fotografien wurde der Zürcher Fotograf Michel Comte weltberühmt. Als 25-Jähriger von Karl Lagerfeld entdeckt, fotografierte er danach für alle grossen Modehäuser und -magazine. Er hatte Stars wie Sophia Loren, Miles Davis oder Sylvester Stallone vor der Kamera. Mit seinem Aktbild von Carla Bruni sorgte er weltweit für Aufruhr. Im photoFORUM der photo18 Zürich zeigt der Starfotograf nun eine neue, ebenso dokumentarische wie künstlerische Seite: Mit atemberaubenden Aufnahmen von Gletschern, die über den Hochgebirgen von Nepal, Tibet, den USA und den Alpen entstanden, zeigt er den Schwund der Eisriesen. Und setzt damit – so wunderschön und spektakulär die Naturbilder auch sind – ein monumentales Statement gegen die globale Erderwärmung. 

CHRISTIAN BOBST - Die Magie Afrikas und der Welt

Montag, 15. Januar 2018 I 20.00 Uhr I D

Halle StageOne, Zürich-Oerlikon

Er ist einer der bekanntesten Reportage-Fotografen der Schweiz, der Solothurner Christian Bobst. Für seine Foto-Reportage «Die Gris-Gris Wrestler von Senegal», in der er für das deutsche Nachrichten-Magazin Stern afrikanische Voodoo-Wrestler dokumentierte, wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten amerikanischen NPPA «Best Visual Journalism» Award sowie mit dem World Press Photo Award. 

Im photoFORUM gibt der vielfach prämierte Art- und Creative Director und fotografische Autodidakt Einblick in Arbeiten, die während seiner vielen Reisen auf der ganzen Welt und besonders in Afrika entstanden. So spektakulär und farbgewaltig die einzelnen Bilder von Menschen und Landschaften auch sind: Die Spezialität von Bobst sind die Geschichten, die er mit seinen Reportagen erzählt. So sieht er sich auch weniger als Fotograf denn als fotografischer Geschichtenerzähler.

Im Gespräch mit dem langjährigen Chefredaktor des TAGES-ANZEIGER Res Strehle gibt Christian Bobst Einblick in die Geschichten hinter den Geschichten seiner Reportagen und Reisen, aber auch in die Widersprüche und Spannungsfelder, die zwischen seinen unterschiedlichen Arbeiten – als Werber und als Reportage-Fotograf –entstehen. Bobst agiert zwischen brotlosem, aber relevantem Fotojournalismus, und gut bezahlter Werbung.

HUNTER & GATTI – ALL IS FLUX – Can Commercial photography be seen as art?
Samstag, 13. Januar 2018 I 15.30 Uhr I E
Halle StageOne, Zürich-Oerlikon

Sie zählen zu den angesagtesten kommerziellen Fotografen der Welt, haben Portraits von Celebrities wie Bruno Mars, Jennifer Lopez, Pharrell Williams, Lionel Ritchie, Lewis Hamilton, Bar Refaeli, Kate Hudson, Doutzen Kroes, Colin Farrell, Ewan McGregor, Antonio Banderas und Jamie Dornan sowie Kampagnen für Marken wie Burberry, Hugo Boss, Balmain, Diesel, L’Oréal und Massimo Dutti geschossen: die Starfotografen Hunter & Gatti (aka Cristian Hunter und Martin Gatti). Und doch sind die beiden langjährigen Art-Direktoren, die sich vor über 10 Jahren kennengelernt hatten, ihrem Stil treu geblieben. Das Ziel des Fotografen-Duos ist es, das Kommerzielle in ein einzigartiges Kunstwerk umzuwandeln. Sie fusionieren Mode mit Kunst. Und erforschen dabei – von Barcelona und New York aus – die Grenzen der Transformation. «Dadaism was characterized by rebelling against the conventions of literature and art. This somehow refers to us and to the way in which we are painting in some of our editorials. Because we are against the conventions that are nowadays attached to the fashion industry.»