Musées d'art et d'histoire de Génève (MAH). Bild: Grototoro / commons.wikimedia.org
Musées d'art et d'histoire de Génève (MAH). Bild: Grototoro / commons.wikimedia.org
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Museen in Genf und Bern feiern das Hodler-Jahr ausgiebig

2018 ist zum Hodler-Jahr erklärt worden: Der Schweizer Maler verstarb am 19. Mai 1918, vor hundert Jahren also. Die Musées d'art et d'histoire de Génève (MAH) zelebrieren den 100. Todestag ein ganzes Jahr lang mit einer Reihe von Veranstaltungen, wie Museumsdirektor Jean-Yves Marin am Donnerstag in Genf verkündete. Mit im Boot ist auch das Kunstmuseum Bern.

Das Genfer Museumskonglomerat besitzt mit nahezu 150 Gemälden, mehr als 200 Skizzen und mehreren Zeichnungen und Grafiken eine der grössten Hodler-Sammlungen. Diese bilde das Herz der geplanten Veranstaltungen. In Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Bern realisieren die Genfer Museen die Retrospektive "Hodler/Parallélisme". Sie werde ab April 2018 im Musée Rath in Genf, ab September 2018 im Kunstmuseum in Bern gezeigt.

Auch wenn die Feierlichkeiten in Genf und Bern die Höhepunkte des Hodler-Jahrs seien, so werde der Todestag des Ausnahmekünstlers doch schweizweit begangen, erklärte Marin. Hodler war 1853 in Bern geboren worden und 1918 in Genf gestorben. Ein Ziel des Hodler-Jahres sei es auch, den "wohl emblematischsten Schweizer Künstler" einem jungen Publikum näher zu bringen, sagte der Museumsdirektor.

Auch Museen im Ausland planen grosse Retrospektiven zum 100. Todestag Hodlers. So stellte am Donnerstag etwa das Wiener Leopold Museum seine Ausstellung "Ferdinand Hodler: Wahlverwandtschaften von Klimt bis Schiele" vor, die Hodlers Weg vom frühen Realismus bis hin zur später einsetzenden Abstraktion nachzeichnet.