Symbolbild: Ausstellung im Museum zu Allerheiligen / Quelle: Keystone
Symbolbild: Ausstellung im Museum zu Allerheiligen / Quelle: Keystone
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Museum Allerheiligen bringt Licht ins Dunkel der Etrusker

Das Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen will die Gegenwartskunst stärker gewichten, mehr interdisziplinäre Ausstellungen anbieten und attraktiver werden für ein jüngeres Publikum. Die wichtigste Ausstellung im laufenden Jahr widmet sich den Etruskern.

Das Museum will wieder "Licht in diese wichtige mediterrane Kultur bringen", wie es am Montag vor den Medien hiess. Mit der Eingliederung Etruriens ins römische Reich sei eines der grössten Kulturvölker der Antike im Dunkel der Geschichte verschwunden.

Auf 750 Quadratmetern werden ab Ende September 2017 die Lebenswelt sowie die Vermächtnisse dieser italienischen Kultur aufgearbeitet. Viele der rund 250 Objekte werden erstmals der Öffentlichkeit gezeigt. Basis zur Ausstellung liefert die Sammlung Ebnöther, sie wird ergänzt durch verschiedene Leihgaben.

Um die Gegenwartskunst mehr zu gewichten, stellte das Museum die Kunsthistorikerin Jennifer Burkard ein, die vom Musée d'art et d'histoire in Genf nach Schaffhausen wechselte. Ihre erste Ausstellung im März dieses Jahres, "Ringen um die Wirklichkeit", setzt sich mit dem Dialog zwischen Malerei und Fotografie seit der Digitalisierung auseinander.

Im Sommer zeigt dann die Gewinnerin des diesjährigen Manor Kunstpreises Schaffhausen, Alexandra Meyer, ihre neusten Arbeiten in einer Einzelausstellung. Sie bedient sich für ihre Kunst unterschiedlicher Medien wie Video, Fotografie aber auch Malerei.