Für ihren Kinofilm "Der Goalie bin ig" gewannen Sabine Boss (Mitte) und Pedro Lenz vier Schweizer Filmpreise. Nun plant das Duo, Lenz' Roman "Di schöni Fanny" zu verfilmen. (Archivbild)
Für ihren Kinofilm "Der Goalie bin ig" gewannen Sabine Boss (Mitte) und Pedro Lenz vier Schweizer Filmpreise. Nun plant das Duo, Lenz' Roman "Di schöni Fanny" zu verfilmen. (Archivbild)
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Pedro Lenz' "Di schöni Fanny" kommt in die Kinos

Regisseurin Sabine Boss und Autor Pedro Lenz setzen zum zweiten Streich an: Vier Jahre nach dem Erfolg von "Der Goalie bin ig" plant das Duo die Verfilmung von Lenz' neustem Roman "Di schöni Fanny".

  

Noch steckt das Projekt in den Kinderschuhen: Mit der Drehbuchautorin Simone Schmid ("Der Bestatter") arbeiten Boss und Lenz derzeit am Drehbuch, wie Produzentin Anita Wasser am Mittwoch der Agentur Keystone-SDA bestätigte. "Vom Bundesamt für Kultur und der Zürcher Filmstiftung haben wir Subventionsgelder für die Drehbuchentwicklung erhalten."

Gemeinsam mit Michael Steiger und der Turnus Film AG wird Wasser den Film produzieren. Drehstart sei frühestens Ende 2019, eher Anfang 2020, erklärte Wasser. Turnus Film hatte bereits "Der Goalie bin ig" mitproduziert. Der Film mit Marcus Signer in der Hauptrolle war 2014 der grosse Gewinner bei der Verleihung der Schweizer Filmpreise, gleich deren vier gewann er. Zudem wählten die Schweizer Filmkritiker das Drama zum besten einheimischen Film des Jahres.

Lenz' neuster Mundart-Roman "Di schöni Fanny" erschien Ende 2016. Das Buch handelt von drei eigenwilligen Künstlern in Olten, die durch das Leben stolpern. Eine junge Frau stellt die Freundschaft der drei Männer auf eine harte Probe: die schöne Fanny.