Sein Film "BlacKkKlansman" sorgte am Filmfestival in Cannes für Begeisterung: US-Regisseur Spike Lee darf auf eine Goldene Palme hoffen.
Sein Film "BlacKkKlansman" sorgte am Filmfestival in Cannes für Begeisterung: US-Regisseur Spike Lee darf auf eine Goldene Palme hoffen.
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Standing Ovations für Spike Lee in Cannes

Standing Ovations für Spike Lee in Cannes: Der US-Regisseur stellte in Südfrankreich am Montagabend seinen neuen Film "BlacKkKlansman" vor, in dem er mit dem Rassismus in den USA abrechnet und ein kritisches Bild von Präsident Donald Trump zeichnet.

Während des sechsminütigen Applauses hielt der 61-Jährige einen Schlagring mit der Aufschrift "Love" und "Hate" hoch.

Sein Film gilt als möglicher Anwärter auf eine Goldene Palme bei dem Festival. Lee erzählt die wahre Geschichte des schwarzen Polizisten Ron Stallworth, der mit Hilfe eines Freundes in den 1970er Jahren in die innersten Kreise des rassistischen Geheimbundes Ku-Klux-Klan (KKK) vordrang.

Trump spielt in dem Film eine unrühmliche Nebenrolle: Am Schluss sind dokumentarische Aufnahmen eines Marsches von Rechtsextremen vom vergangenen Sommer in der US-Stadt Charlottesville zu sehen, bei dem eine Gegendemonstrantin getötet wurde. Dahinter schneidet Lee die vielfach kritisierte Äusserung des Präsidenten, "viele Seiten" seien für die Gewalt verantwortlich.