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Baselbiet wächst um über 900 Haushalte pro Jahr

Im Kanton Basel-Landschaft hat es Ende 2015 gegen 124'700 Privathaushalte gegeben. Das sind 3,8 Prozent mehr als vor fünf Jahren. Eine überdurchschnittliche Zunahme gab es bei Einpersonenhaushalten.

Gegenüber dem Jahr 2010 nahm die Zahl der Einpersonenhaushalte um 5,2 Prozent zu, wie das Statistische Amt Basel-Landschaft am Mittwoch mitteilte. Die Zunahme lag damit über dem nationalen Kantonsdurchschnitt von plus 3,8 Prozent. Ende vergangenen Jahres lebten im Baselbiet rund 40'500 Personen alleine.

Ebenfalls überdurchschnittlich hoch war gemäss Mitteilung das Wachstum bei den Haushalten mit drei Mitgliedern. Diese nahmen um 4,2 Prozent zu. Die meisten Baselbieterinnen und Baselbieter lebten indes wie bislang in Zweipersonenhaushalten, von denen es Ende 2015 rund 45'200 gab.

Im Durchschnitt umfasste ein Baselbieter Haushalt im vergangenen Jahr 2,24 Personen. 1970 waren es noch drei, wie es weiter hiess. Der Trend zu kleineren Haushalten halte nach wie vor an, habe sich jedoch abgeschwächt. Insgesamt gab es Ende 2015 kantonsweit 124,693 Haushalte.

Zunahme in der Agglomeration

Der Zuwachs an Haushalten hat sich in den vergangenen fünf Jahren gemäss Statistischem Amt auf die Agglomerationsgemeinden konzentriert, insbesondere im Bezirk Arlesheim, sowie in den Gemeinden entlang der Hauptverkehrsachsen in den Bezirken Liestal und Sissach.

Am meisten zugenommen hat die Zahl der Haushalte in der bevölkerungsstärksten Gemeinde Allschwil. Sie steig um 5,2 Prozent (+485 Haushalte) gegenüber 2010. Von den 86 Gemeinden verzeichneten 16 Gemeinden eine Zunahme von über 100 Haushalten. Haushalte verloren haben dagegen die fünf Gemeinden Birsfelden (-100), Reinach (-64), Waldenburg (-6), Läufelfingen (-6) und Nenzlingen (-1).

Der Kanton Basel-Landschaft zählte Ende vergangenen Jahres 284'960 Einwohnerinnen und Einwohner. Das sind rund 9'200 Personen mehr als Ende 2010.