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Basler St. Christophorus-Kirche soll Neubau mit Wohnungen weichen

Die St. Christophorus-Kirche im Basler Quartier Kleinhüningen soll einem Neubaukomplex mit Kapelle und 40 Wohnungen weichen. Die Synode hat dem 23-Millionen-Projekt am Dienstagabend zugestimmt, wie die römisch-katholische Kirche am Mittwoch mitteilte.

Der Abriss ist ab März 2018 vorgesehen, der Baubeginn im Juni und der Bezug 2020, wenn alles glatt läuft. Die Baubewilligung liegt noch nicht vor, wie bei der Kirche zu erfahren war. Nach dem schon durchgeführten generellen Baubegehren erwarte man jedoch bei der Ende Jahr geplanten Planauflage keine substanziellen Widerstände.

Abgerissen wird die 1935 gebaute kleine Kirche an der Kleinhüninger Anlage 29 samt Nebengebäuden. Der fünfstöckige Neubau namens "Camminato" schliesst die heutigen Lücken in der Häuserreihe. Eine Aufzonung in die Zone 5a hatte die Regierung 2014 bewilligt.

Neben einer Kapelle und zwei Kindergärten soll das Projekt gemäss Mitteilung insbesondere 18 Alterswohnungen und 22 "bezahlbare 2-5-Zimmer-Miet-Wohnungen in moderner Ausstattung" enthalten. Das künftige kirchliche Zentrum wird multifunktional eingebaut.

Die Gesamtkosten des Projektes, das die Synode "mit grosser Begeisterung" abgesegnet habe, werden inklusive Grundstück auf 23,25 Millionen Franken beziffert. Ohne Boden kostet der Bau 19,5 Millionen. Ausführender Architekt ist Matthias Lorenz. Als einen Hintergrund für die Umnutzung nennt die Kirche Mitgliederschwund.