• Christine Staehelin / Verein BarTender, Renée Weber
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Christian Hausmann gewinnt die erste Basler Barkeeper Competition

Der Verein «Basel BarTender» hat heute zur ersten Basler «Cocktail Competition» geladen. 21 Barkeeper aus zehn Basler Bars traten am Montagnachmittag gegeneinander an. 

Strahlende Gesichter, lockere Atmosphäre und Musik, die an laue Sommerabende erinnert: Die erste Basler «Cocktail Competition» fand heute Montag im «Kitchen Brew» an der Binningerstrasse in Allschwil statt. Zehn Barkeeper präsentieren vor der vierköpfigen Jury ihre Eigenkreationen. «Man kann nur voneinander lernen», sagt Sophie Badel, Präsidentin des Vereins «Basel BarTender». Denn in Basel gibt es hochkarätige Barkeeper und eine Vielzahl von neuen Bars.

Im «KitchenBrew» versammelten sich heute 21 Basler Barkeeper. 

Schon lange wollten sich diese Barkeeper messen und der vor einem Jahr gegründete Verein «Basel BarTender» macht dies nun möglich. Mit dabei ist auch Sven. Er stellte seinen Drink «Monkey Island»: Einen Drink mit Gin, Limmette, Rohrzuckersirup, Vanille. Und so ist er entstanden: «Ein Gast wünschte sich einen sommerlichen Drink mit Gin», sagt Sven. Sein Drink erinnere an eine «Tiki-Tablette», lacht er.  

Das ist der «Monkey Island» von Sven. 

«Black Box»

Und so funktioniert der Wettbewerb: Jeder Barkeeper hat nur sieben Minuten Zeit, den eigenen Drink vorzustellen, zu mixen und der Jury zu präsentieren. Die fünf besten Teilnehmer kommen ins Finale und erhalten dort eine «Black Box»: Darin befinden sich Spirituosen, Sirupe, Softgetränke und Aromatic Bitters, aus denen jeder Finalist dann wiederum einen Drink kreieren muss. Die Jury bildeten Wolfgang Borgner von der «Tales Bar» aus Zürich, Wolfgang Meyer aus «The Chedi» in Andermatt, Christian Heiss von der Kronenhalle in Zürich und Lukas Hostettler von der «Abflugbar» in Bern.

Impressionen der Bar 

 

Rangliste

Christian Hausmann (Hinz&Kunz) - Newcomer des Jahres und Gewinner der BarTender Competition 

Foto © Silvan Häseli

Die Vorrunde hat er erfolgreich mit seinem bekannten «Toni Peperoni» bezwungen. Ein auf Gin basierender Cocktail, nichts weiter als ein Barlöffel Puderzucker, Matcha-Sirup, frischer Zitronensaft und gelbe Paprika.

Fürs Finale hat er die «Freundin» von Toni entworfen, namentlich «La Chocolata». Ein nicht zu rauchiger Mezcal, Cognac, Zitronensaft, Agavendicksaft und Schokoladenbitter von The Seventh Sense.

Roger Grüter (Angels’ Share)

Die Vorrunde hat er mit seinem Cocktail „Spirit of Saint Louis“ bezwungen. Basierend auf Bourbon und Rotem Vermouth, dazu Averna, Zuckersirup und frischer Zitronensaft.

Für die Finalrunde hat er kurzerhand seinen Drink «Transatlantik» kreiert. Eine Margharita-Variation bestehend aus Tequila, rotem Gravensteiner Apfelbrandwein (Humbel Nr. 20), frischem Limettensaft, Agavendicksaft und zwei keinen Stück Peperoni, das ganze wurde geshaket und mit einer Zitronenzeste dekoriert. 

Chloë Merz (Conto4056) belegt den zweiten Platz 

Foto © Silvan Häseli

Die Vorrunde hat sie mit ihrem «Cari» erfolgreich bestanden. Ein auf Whiskey/Vermouth basierender Drink mit Earl Grey Essenzen. Ganz einfach, ganz klassisch, voll nach dem Motto «weniger ist mehr».

Fürs Finale, als einzige Frau, hat sie kurzerhand eine Sazerac-Variation basierend auf Rye Whiskey entworfen. Doppelkümmel, Absinth, Aromatic Bitters und etwas Zucker verleihen diesem Drink eine unglaublich Vielfalt. 

Philipp Kreibich (Campari Bar)

Foto © Silvan Häseli

Die Vorrunde hat er mit seinem Bier-Cocktail bezwungen. Aperol, Jsotta Rosso Vermouth, Grapefruitsaft und Orange Bitters verleihem seinem «Phil’s Favorite» eine sommerliche Frische, abgerundet durch das IPA von KitchenBrew.

Fürs Finale dann, hat er seinen «Grenzgänger» gestaltet. Bestehend aus Williams, Apfelbrand, Zitronensaft, Zuckersirup und etwas Absinth - kräftig und sehr lecker! (leider kein Foto)

Christoph (Chutz) Stamm (Angles’ Share)

Foto © Silvan Häseli 

Foto © Silvan Häseli 

Chutz hat die Vorrunde mit seiner «Consuela» aufgemischt. Basierend auf Mezcal und Antica Formula, abgerundet mit Sherry und Kaffeelikör.

Im Finale hat er sich sein „Voodoo Girl“ aus den Fingern geschüttelt. Falernum, Rum, Vermouth Rosso, Zitronensaft und etwas Zuckersirup haben dieser Kreation den Namen gegeben.