© Keystone
© Keystone
  • Nathan Leuenberger
  • Aktualisiert am

Helene Fischer zerstörte den Joggeli-Rasen

Hit an Hit gab die Schlagerkönigin vor zwei Wochen zum Besten. Dank ihr ist das St. Jakob-Stadion nun auch mit einem neuen Rasen ausgerüstet – unfreiwillig.

 

«Fehlerfrei» war der Joggeli-Rasen nicht mehr, nachdem Helene Fischer vor genau zwei Wochen ihre Hits durchs Stadion schmetterte. «Die Hölle morgen früh» dachten sich wohl die Fans, und feierten «Atemlos durch die Nacht». So sehr, dass der Rasen nun ausgewechselt werden musste – bereits zum dritten Mal innerhalb eines Jahres.

Nur, die Fans waren nicht Schuld an der Misere. «Das volle Programm» musste das Grün nebst knapp 30'000 Fans ertragen: Lastwagen, Bühnenteile und Techniker. «Der Rasen, der darunter liegt, leidet extrem und muss mit ziemlicher Sicherheit ausgewechselt werden», sagte der Stadion-Leiter Jonas Blechschmidt gegenüber dem Blick.

Im Gegensatz zu anderen Schweizer Stadien, ist das «Phänomen» des abgenutzten Rasens bei uns besonders ausgeprägt. Grund dafür ist die Positionierung der Bühne. Im Letzigrund rage sie nicht so weit in den Rasen, so dass nur Teile ausgewechselt werden müssten. «Bei uns sind die Zuschauer ganz nah am Feld, deshalb ist die Hälfte des Rasens praktisch belegt», so Blechschmidt.

Wer nun für die Kosten des neuen Rasens aufkommen muss, will man beim Joggeli nicht verraten. Darüber habe man mit dem Veranstalter Stillschweigen vereinbart. Und wer weiss, wie der Zustand des Rasens wäre, wenn die Schlagerkönigin das Stadion tatsächlich auch gefüllt hätte.