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Novartis-Arznei Therapiedurchbruch bei MS-Behandlung von Kindern

Dem Novartis-Medikament Gilenya gegen Multipe Sklerose (MS) winken weitere Einsatzmöglichkeiten. Die US-Arzneimittelbehörde FDA stufte die Arznei als Therapiedurchbruch zur Behandlung der Nervenerkrankung bei Kindern und Jugendlichen ab einem Alter von zehn Jahren ein, wie der Pharmakonzern am Montag mitteilte.

Die sogenannte Breakthrough Therapy Designation basiert auf den Ergebnissen einer spätklinischen Studie der Phase III. Im Vergleich zu einer Behandlung mit Interferon, wie sie etwa der deutsche Merck-Konzern anbietet, verringerte die Therapie mit Gilenya dabei die Häufigkeit von MS-Schüben um 82 Prozent, hiess es.

Anders als bei Kindern und Jugendlichen darf Gilenya bei Erwachsenen zur Behandlung der Nervenerkrankung bereits seit längerem eingesetzt werden. Novartis erzielte mit dem Medikament im vergangenen Jahr 3,1 Milliarden Dollar Umsatz.

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