Foto: Jospe / Wikipedia
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Pfeffinger Ruinensanierung dank Bund ein Fünftel unter Budget

Die Sanierung der Burgruine Pfeffingen kommt den Kanton Baselland mit 5,4 Millionen Franken gut einen Fünftel billiger als der Landrat 2010 bewilligt hatte. Grund ist ein nicht geplanter Bundesbeitrag von 1,76 Millionen, wie die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion am Donnerstag mitteilte.

Der Landrat hatte einen Kredit von 6,9 Millionen Franken gutgeheissen, um die übrig gebliebene Bausubstanz vor dem Zerfall zu retten. Die Sanierungsarbeiten an sich wurden zwar 260'000 teurer, doch dank der Bundesmittel muss der Kanton unter dem Strich nun nur 78 Prozent seines bewilligten Kredites ausgeben.

Die Burg Pfeffingen gilt als kulturhistorisches Denkmal von nationaler Bedeutung. Ihr Ursprung liegt im Dunkeln; sie dürfte spätestens Anfang des 11. Jahrhunderts gegründet worden sein.

Ihre Sanierung basiert auf dem vom Landrat 2008 beschlossenen Konzept zur Sanierung von Burgen und Ruinen. Dank einer Anpassung des Bauprogramms ist die Sanierung ein Jahr früher fertig geworden als ursprünglich vorgesehen.

Im Zuge der Sanierung war im Übrigen ausgekommen, dass der imposante Wohnturm zwischen 1385 und 1390 errichtet worden war, also wesentlich später als bisher angenommen. Die Erkenntnisse seien Bauhölzern zu verdanken, deren Jahrringe genau datiert werden konnten.