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Universitätsspital Basel stellt Patienten-Gastronomie um

Im Universitätsspital Basel (USB) werden Mahlzeiten künftig zentral gekocht, luftdicht verpackt und später direkt auf den einzelnen Bettenstationen aufbereitet. Als erstes Spital der Schweiz stellt das USB dabei die Patientenverpflegung auf die MicroPast-Methode um.

Mit dem neuen Konzept wolle sich das USB verabschieden von fixen Essenszeiten und Vorbestellungen des Essens 24 Stunden im Voraus, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Patientinnen und Patienten sollen künftig jederzeit aus einer Karte mit über 20 Menüs und Einzelkomponenten auswählen können.

Grund für die Umstellung sind gemäss USB immer höhere Erwartungen der Patienten an die Verpflegung sowie eine starke Veränderung der Behandlungsprozesse. Anlass zur Umstellung sei zudem die bevorstehende altersbedingte Sanierung der Grossküche des Spitals.

Gekocht werden die Gerichte auch künftig zentral in der Grossküche. Anschliessend werden sie jedoch neu pasteurisiert, mit Schutzgas luftdicht in kleine Schalen verpackt und gekühlt gelagert. Mit der MicroPast-Methode gehen gemäss Mitteilung Nährstoffe und Vitamine nicht verloren. Auch Geschmack, Struktur und Qualität der Produkte blieben erhalten.

Keine Entlassungen vorgesehen

Mit der Umstellung verschiebt sich einen Teil der Arbeitsprozesse der Küche und der Geschirrwaschzentrale auf die Stationsbüros. Entlassungen sind nicht vorgesehen, wie es weiter heisst. Den betroffenen Mitarbeitenden werde eine andere Tätigkeit angeboten.

Auf die neue Patientenverpflegung will das USB bis im Sommer 2018 umgestellt haben. In einigen Bettenstationen sei das Konzept bereits erfolgreich getestet worden. Die Produktionskapazitäten der Grossküche würden zudem so ausgelegt, dass künftig weitere Spitäler mit Mahlzeiten beliefert werden könnten.