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Vorsicht vor Droh-Mails mit Geldforderungen - Staatsanwaltschaft sensibilisiert

Am 15. November 2017 erhielt ein 54-jähriger Mann eine E-Mail von einem unbekannten Absender. Dieser gab in fehlerhaftem Deutsch an, den Auftrag erhalten zu haben, ihn und seine Familie zu töten. Der Auftrag stamme von einer Person aus der näheren Umgebung des 54-Jährigen. Der Absender erklärte, dass er aus Mitleid auf den Tötungsauftrag verzichte, wenn er innerhalb der nächsten 24 Stunden total € 8000.— erhalte.

Der Absender verlangte sodann eine Anzahlung von € 3000.--. Sobald diese überwiesen sei, würde er den 54-Jährigen treffen und ihm, gegen weitere € 5000.—, eine Videoaufzeichnung übergeben, auf welcher der Auftrag für die Tötung dokumentiert sei. Das Schreiben schloss mit der Warnung, dass der 54-Jährige und seine Familie sofort umgebracht würden, falls die Polizei verständigt werde.

Es ist davon auszugehen, dass weitere Personen solche Schreiben erhalten haben. Die Betrugsmasche ist bereits aus andern Ländern bekannt. Die Täterschaft versucht mittels perfider Drohung die Empfänger zu erpressen und sie in Angst und Schrecken zu versetzen.

Die Staatsanwaltschaft rät, auf keinen Fall die E-Mails zu beantworten, keine Geldüberweisungen zu tätigen und Anzeige bei der nächsten Polizeiwache, Tel. 061 267 71 11, zu erstatten.