Für das Bundesamt für Strassen (Astra) bestätigt der rückläufige Trend bei den Unfallzahlen die Wirkung der bestehenden Verkehrssicherheitsmassnahmen. (Themenbild)
Für das Bundesamt für Strassen (Astra) bestätigt der rückläufige Trend bei den Unfallzahlen die Wirkung der bestehenden Verkehrssicherheitsmassnahmen. (Themenbild)
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Langfristiger Abwärtstrend bei Strassenunfällen hält an

Im Strassenverkehr sind letztes Jahr 230 Personen ums Leben gekommen, 14 mehr als 2016. Mehr Tote gab es vor allem bei Zweiradunfällen. Im langjährigen Trend gehen die Unfallzahlen aber weiter zurück.

2013 waren auf Schweizer Strassen noch 39 Personen mehr getötet worden als 2017. Wie das Bundesamt für Strassen (Astra) am Dienstag mitteilte, entwickeln sich die Zahlen auch bei den Schwerverletzten im langjährigen Vergleich rückläufig: von 4129 im Jahr 2013 auf noch 3654 im letzten Jahr.

Mehr Tote bei Zweirad-Unfällen

Die Zunahme der Verkehrstoten gegenüber dem Vorjahr ist vor allem auf Unfälle mit Zweirädern zurückzuführen. Die Zahl der tödlich verunglückten Motorradlenker erhöhte sich um 8 auf 51, jene der getöteten Fahrradfahrenden um 6 auf 30.

Bei den E-Bike-Fahrenden ging die Zahl der Todesopfer zwar leicht von 9 auf 7 zurück. Die Zahl der Schwerverletzten stieg jedoch erneut markant an, und zwar von 201 auf 224 Personen.

Zahl der getöteten Fussgänger weiter rückläufig

Bei Unfällen mit Personenwagen verloren letztes Jahr 78 Personen ihr Leben, 3 mehr als im Vorjahr. Schwer verletzt wurden 781 PW-Insassen, 91 weniger als 2016.

Die Zahl der verunfallten Fussgänger nahm im Vergleich zu 2016 erneut ab. 2017 verloren 47 Fussgängerinnen und Fussgänger ihr Leben, und 577 wurden schwer verletzt.

Als auffällig bezeichnet es das Astra, dass sich 2017 mehr tödliche Unfälle auf Fussgängerstreifen ereigneten. Von den 20 auf einem Fussgängerstreifen Getöteten waren zudem drei Viertel Senioren.