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Rom schraubt Sicherheit zum EU-Gipfel hoch - Kolosseum geschlossen

Italien trifft vor dem am Samstag stattfindende EU-Gipfel anlässlich des 60. Jubiläums der Römischen Verträge extrem hohe Sicherheitsvorkehrungen. Das gesamte Gebiet um den Kapitolshügel, wo der Sondergipfel der EU-Staats- und Regierungschefs stattfindet, soll Sperrzone werden.

Auch werde beispielsweise das Kolosseum, die Hauptattraktion in Rom, aus Sicherheitsgründen geschlossen bleiben, wie aus einem Hinweis einer Touristen-Webseite hervorgeht.

Denn erwartet werden nicht nur Demonstrationen von EU-Freunden, sondern auch von EU-Gegnern. Anreisen könnten zahlreiche linke und rechte Demonstranten aus mehreren Ländern. Vier verschiedene Demonstrationszüge sind bereits angekündigt.

Wegen Terrorgefahr waren die Sicherheitsvorkehrungen in den letzten Monaten in Italiens Hauptstadt sowieso verschärft worden. Vor dem Kolosseum, das in der Nähe des Kapitols liegt, stehen zum Beispiel schon seit langem bewaffnete Militärs. Medien berichten von Tausenden Sicherheitskräften zu dem Gipfel.

Am 25. März vor 60 Jahren wurden in Rom die Gründungsverträge der Europäischen Gemeinschaften unterzeichnet. Die EU begeht das mit einem Sondergipfel, zu dem die Staats- und Regierungschefs von 27 EU-Ländern erwartet werden.