Die Sagrada Familia in Barcelona ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Welt. Nun wird sie mit zusätzlichen Geräten und Sicherheitsleuten verstärkt geschützt. Aus Angst vor Terroranschlägen? (Archivbild)
Die Sagrada Familia in Barcelona ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Welt. Nun wird sie mit zusätzlichen Geräten und Sicherheitsleuten verstärkt geschützt. Aus Angst vor Terroranschlägen? (Archivbild)
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Sagrada Familia erhöht die Sicherheit: Metallschranken und Scanner

Die Sicherheitsvorkehrungen an der weltberühmten Basilika Sagrada Familia in Barcelona sind mit Jahresbeginn erheblich verschärft worden. Insgesamt sind zehn neue Metallschranken und Scanner ähnlich denen in Flughäfen installiert worden.

Ausserdem wurden zwölf neue Sicherheitsbeamte eingestellt, wie der Generaldirektor der Stiftung Sagrada Familia, Xavier Martínez, am Mittwoch vor Journalisten erklärte.

So solle nicht nur die Sicherheit der Besucher, sondern auch der Arbeiter, die mit dem Bau des Gotteshauses beschäftigt sind, erhöht werden, zitierte die spanische Zeitung "La Vanguardia" Martínez. Insgesamt hätten die Massnahmen rund zwei Millionen Euro gekostet.

Gleichzeitig betonten die Verantwortlichen, die verschärfte Sicherheit habe nichts mit den Anschlägen in Barcelona und Cambrils zu tun, bei denen im August 16 Menschen ums Leben gekommen waren. Später war bekannt geworden, dass die Täter offenbar zunächst ein Attentat an der Sagrada Familia geplant hatten. Im September war die Basilika nach einem Terroralarm evakuiert worden, allerdings gab es kurz darauf Entwarnung.

Die bis heute unvollendete Sagrada Familia gilt als Lebenswerk Gaudís (1852-1926). Die Kirche ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Barcelonas und das Wahrzeichen der Stadt. Sie soll voraussichtlich 2026 zum 100. Todestag des Architekten fertig gestellt sein.