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Schwarzpulver als Ursache der Explosion in Lugnorre FR

Die Explosion vom Samstag in einer Werkstatt in Lugnorre FR, bei der zwei junge Männer schwer verletzt wurden, ist auf Schwarzpulver zurückzuführen. Dieses war in einem Produkt enthalten, das explodierte, als offenbar bei Arbeiten mit einem Winkelschleifer ein Funken darauf fiel.

Dies ergab die Laboruntersuchung von Proben des Unfallortes, wie ein Sprecher der Freiburger Kantonspolizei am Montag Berichte von "Freiburger Nachrichten" und "La Liberté" bestätigte. Die Polizei konnte die beiden Verletzten noch nicht befragen.

Die beiden jungen Männer - 16 und 22 Jahre alt - hatten in der Werkstatt mit einem Winkelschleifer an einem an der Wand befestigten Tresor gearbeitet, als dieser explodierte. Beide erlitten schwere Verbrennungen und wurden in die Universitätsspitäler von Zürich und Lausanne geflogen.

Beim 16-Jährigen handelt es sich um den Sohn des Werkstattbesitzers, beim 22-Jährigen um einen Freund des Jugendlichen. Die Werkstatt für landwirtschaftliche Maschinen wurde bei der Explosion komplett zerstört. Drei Nachbarswohnungen mussten aus Sicherheitsgründen vorübergehend evakuiert werden.

Die neun Bewohner konnten im Laufe des Sonntags in ihre Wohnungen zurückkehren. Insgesamt standen im Dorf am Murtensee am Wochenende rund 100 Personen im Einsatz - davon 50 Feuerwehrleute.