Starker Auftritt in Dresden: Laurien van der Graaff
Starker Auftritt in Dresden: Laurien van der Graaff
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Van der Graaff knapp am Podest vorbei

Zwei Wochen nach ihrem ersten Weltcup-Sieg verpasst Laurien van der Graaff einen weiteren Podestplatz nur knapp. Die 30-Jährige wird beim Skating-Sprint in Dresden Vierte.

Für ihren insgesamt fünften Podestplatz auf Weltcup-Stufe fehlten Van der Graaff am Elbufer lediglich 28 Hundertstelsekunden. Die Davoserin musste im Final der besten sechs gleich gegen vier Schwedinnen antreten, wobei die Favoritin Stina Nilsson aufgrund eines Sturzes vor dem Zielsprint aus der Entscheidung fiel.

Van der Graaff zeigte in Dresden einen starken Auftritt und dominierte sowohl ihren Viertelfinal- als auch ihren Halbfinal-Lauf. Im Final liess sie sich auch durch einen Rempler kurz nach dem Start nicht aus der Fassung bringen.

Der Sieg ging an die Schwedin Hanna Falk, die bereits den Prolog gewonnen hatte. Mit 23 Hundertstelsekunden Rückstand wurde ihre Landsfrau Maja Dahlqvist Zweite. Rang 3 ging an die Amerikanerin Sophie Caldwell.

Schaad im Halbfinal - Pellegrino vor Klaebo

Für das zweitbeste Schweizer Resultat in Sachsen zeichnete Roman Schaad verantwortlich. Der Innerschweizer überstand zum zweiten Mal in dieser Saison nach Lenzerheide die erste K.o.-Runde. Im ersten Halbfinal-Heat bekam er es dann mit den derzeit besten Skating-Sprintern - Johannes Hösflot Klaebo, Lucas Chanavat und Federico Pellegrino - zu tun. Wegen eines Sturzes beendete er seinen Heat als Letzter und Gesamtzwölfter.

Die Qualifikation hatte Schaad am Morgen ganz knapp in den Top 30 beendet. Er war zeitgleich mit dem im 31. Rang klassierten Deutschen Lukas Gross, wurde aber wegen der besseren FIS-Punkte vor dem Lokalmatador gewertet und damit für die Viertelfinals zugelassen.

Die Luzernerin Nadine Fähndrich verpasste den Vorstoss in den Halbfinal um lediglich drei Hundertstelsekunden. Bei den Männern scheiterte Jovian Hediger ebenfalls in der ersten K.o.-Runde.

Im hochstehenden Männer-Final setzte sich Pellegrino gegen den norwegischen Jungstar Klaebo durch. Der 27-jährige Italiener, der letztjährige Weltmeister im Sprint, feierte seinen zehnten Weltcup-Sieg. Dritter wurde der Franzose Chanavat, der Schnellste in der Qualifikation.