Didier Deschamps: Frankreichs Weltmeister-Coach stemmt den Pokal.
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Weltmeister Frankreich neu auch die Nummer 1 der Weltrangliste

Der Weltmeister aus Frankreich führt die nach neuer Berechnungsmethode geführte Weltrangliste der FIFA neu an.

Die Franzosen machten einen Sprung vom 7. auf den 1. Platz. Die in den Achtelfinals gescheiterte Schweiz verlor zwei Ränge und liegt auf Position 8.

Die angewandte Formel, die im Juni verabschiedet worden war, beruht auf der Addition/Subtraktion der in einem Spiel gewonnenen/verlorenen Punkte zum/vom bestehenden Punktetotal und nicht mehr wie beim früheren Modell auf Punkteschnitten für einzelne Spiele über einen bestimmten Zeitraum.

Frankreich führt die Weltrangliste erstmals seit Mai 2002 oder seit über 16 Jahren wieder an. Nur gerade drei Punkte dahinter liegt WM-Halbfinalist Belgien, während WM-Finalist Kroatien als Vierter seine beste Klassierung von Juni 2013 egalisierte.

Wo es Sieger gibt, gibt es aber auch Verlierer. Der ehemalige Spitzenreiter Deutschland ist nach dem Ausscheiden in der WM-Gruppenphase auf Platz 15 abgerutscht.

Die FIFA-Weltrangliste per 16. August (in Klammern die Position vor der WM): 1. (7.) Frankreich 1726 Punkte. 2. (3.) Belgien 1723. 3. (2.) Brasilien 1657. 4. (20.) Kroatien 1643. 5. (14.) Uruguay 1627. 6. (12.) England 1615. 7. (4.) Portugal 1599. 8. (6.) Schweiz 1597. 9. (10.) Spanien und Dänemark (12.), je 1580.

11. Argentinien (5.) 1574. 12. (9.) Chile 1570. 13. (24.) Schweden 1565. 14. (16.) Kolumbien 1563. 15. (1.) Deutschland 1561. Ferner: 18. (8.) Polen 1538. 21. (19.) Italien 1532. 32. (22.) Island (erster Schweizer Gegner in der Nations League) 1471.