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Auslands-Oscar: Auch ein Schweizer will für Deutchland ins Rennen

Die Oscars werden zwar erst im März 2018 verliehen, doch für Deutschland wird es schon diesen Monat spannend: Eine Fachjury entscheidet, welcher deutsche Film ins Rennen um den Auslands-Oscar geht. Einer der Kandidaten ist "Jugend ohne Gott" des Schweizers Alain Gsponer.

Auch die Macher der Immigrantenkomödie "Willkommen bei den Hartmanns" wollen ihren Kassenschlager ins Rennen um den Auslands-Oscar schicken. Der Film von Regisseur Simon Verhoeven, in dem eine Münchner Familie einen Flüchtling in ihr Haus aufnimmt, gehört zu insgesamt elf Bewerbern, die den begehrten Preis für den besten nicht-englischsprachigen Film bei der Oscar-Verleihung im kommenden Jahr nach Deutschland holen wollen.

Wie German Films, die Auslandsvertretung des Deutschen Films, am Donnerstag mitteilte, sind unter den Bewerbern ausserdem "In Zeiten des abnehmenden Lichts" von Matti Geschonnek (mit Bruno Ganz), "Aus dem Nichts" von Fatih Akin, "Paula" von Christian Schwochow (mit Carla Juri), "Die Blumen von gestern" von Chris Kraus, Tobias Wiemanns "Amelie rennt", Sven Taddickens "Gleissendes Glück", Marc Rothemunds "Mein Blind Date mit dem Leben", "Jonathan" von Piotr J. Lewandowski und "Western" von Valeska Grisebach.

Eine unabhängige Fachjury soll einen der Filme auswählen; die Entscheidung will German Films am 24. August bekannt geben.