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Ryan Gosling: Weinstein ist ein Symbol des Systems

Ryan Gosling will die Opfer des Sex-Skandals um Harvey Weinstein unterstützen. "Ich bin von mir selbst zutiefst enttäuscht, dass ich diese verheerenden Erlebnisse sexueller Belästigungen nicht bemerkt habe". Oliver Stone dagegen ist gegen eine Vorverurteilung.

Gosling twitterte am Donnerstag, er habe mit Weinstein, wie so viele in Hollywood, zusammengearbeitet. "Er steht symbolisch für ein systematisches Problem. Männer sollten zu den Frauen halten und gemeinsam dafür kämpfen, bis die Leute Rechenschaft ablegen und es zu Veränderungen kommt".

Neben dem kanadischen Schauspieler ("Blade Runner 2049") haben sich auch männliche Filmstars wie Tom Hanks und Leonardo DiCaprio deutlich gegen Weinstein positioniert. Regisseur Oliver Stone hingegen wollte die "Gerüchte" nicht weiter kommentieren. "Ich glaube, man sollte abwarten, bis es zu einem Prozess kommt. Ein Mann sollte nicht von einem System der Selbstjustiz verurteilt werden", sagte Stone dem "Hollywood Reporter" am Freitag vor Journalisten in Südkorea.

In den vergangenen Tagen hatten zahlreiche Frauen Weinstein sexuelle Belästigungen bis hin zu Vergewaltigung vorgeworfen.