Qualifikation für Fussballweltmeisterschaft geschafft, Rasen kaputt. Bild: Keystone
Qualifikation für Fussballweltmeisterschaft geschafft, Rasen kaputt. Bild: Keystone
  • Andy Strässle

Pilzbefall und Wasserschlacht: Das Joggeli braucht schon wieder einen neuen Rasen

Nach der Wasserschlacht beim Länderspiel Schweiz gegen Nordirland braucht das Joggeli bis am Samstag einen neuen Grünteppich. Das ist nicht ganz billig. Ein neuer Stadionrasen kostet eine Viertelmillion.

Am schnellsten musste es nach dem Spiel Schweiz-Türkei bei der Vorrunde zur Euro 08 gehen. Damals musste der Joggeli-Rasen innerhalb von 36 Stunden ausgewechselt werden. 60 Liter Wasser pro Quadratmeter bedeuteten für das Geläuf das Aus und noch in der Nacht musste der Rasen ausgewechselt werden, um wieder fit zu sein für das Länderspiel Schweiz gegen Portugal.

«Bespielbares Grün»

Nach dem Barrage-Spiel Schweiz gegen Nordirland vom Sonntag muss die Spielfläche im St. Jakob-Park zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres erneuert werden. «Den Rasen innerhalb von einer Woche zu wechseln, ist sportlich aber machbar», sagt Simon Walter vom FC Basel. Heute werde der neue Rasenteppich geliefert und die Arbeiten beginnen. Notwendig wird die Auswechslung des Grüns, weil das Geläuf nicht den Standards für internationale Spiele entspreche, wie der FC Basel gestern meldete. Die Kosten betragen eine Viertelmillion. Der Mediensprecher des Schweizer Fussballverbands Marco von Ah sagt, vertraglich sei die Sache klar. Der Veranstalter müsse ein «bespielbares Grün» stellen.

Drei Monate, zwei Rasen

Während die Wasserschlacht gegen die Türkei verloren ging, löste die Schweiz am Sonntag immerhin das Ticket für die Fussballweltmeisterschaft in Russland. Trotz aller Freude: Jetzt muss ein neuer Rasen her. Ob dieser Glück bringt, sieht man frühestens am Samstag, wenn der FC Basel im St. Jakob Park gegen Sion spielt. Um die Wurst geht es dann am Mittwoch in der Champions League im Heimspiel gegen Manchester United. Erst vor zwei Monaten war der Joggeli-Rasen schon einmal erneuert worden, da er unter Pilzbefall gelitten hatte.

Ob sich der Schweizerische Fussballverband an den Kosten beteiligt, ist noch nicht klar, doch Marco von Ah betont: «Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zum FCB». An einer regulären Sitzung würde Morgen besprochen werden, ob der Fussballverband sich an den Kosten beteiligen würde. Von Ah sagt aber auch, dass der FC Basel bis jetzt noch nicht an den Verband herangetreten sei. Es könne auch sein, dass der Verein prüfe, ob die Wasserschlacht eventuell ein Versicherungsfall sei. Beim FCB spricht Simon Walter davon, dass es bis jetzt «Fakt» sei, dass der FCB wohl die Kosten für das neue Geläuf tragen würde.

Und so sah das im September aus:

Quelle: Facebook/ FC Basel