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Inflationsrate verharrt in Deutschland bei 1,8 Prozent

Teurer gewordene Lebensmittel halten die Inflationsrate in Deutschland nahe dem von der Europäischen Zentralbank (EZB) gewünschten Ziel. Die Verbraucherpreise stiegen im September erneut um durchschnittlich 1,8 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte.

Die EZB spricht bei Werten von knapp unter zwei Prozent von stabilen Preisen. Tiefer in die Taschen greifen mussten die Konsumenten vor allem für Nahrungsmittel. Diese verteuerten sich um 3,6 Prozent. Insbesondere mussten die Verbraucher für Butter und Milchprodukte deutlich mehr bezahlen. Aber auch der Preis für Heizöl stieg mit einem Plus von 13 Prozent kräftig.

Die deutschen Konsumenten müssen sich nach Prognose der Bundesregierung an solche Preissteigerungen gewöhnen. Lag die Inflationsrate im vergangenen Jahr noch bei 0,5 Prozent und 2015 sogar nur bei 0,3 Prozent, so soll sie 2017 auf 1,8 Prozent klettern und 2018 mit 1,6 Prozent ähnlich hoch ausfallen.