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JPMorgan Chase verdient trotz Steuerdämpfer weiter Milliarden

Trotz einer massiven Belastung durch die US-Steuerreform verdient die grösste US-Bank JPMorgan Chase weiterhin Milliarden. Unterm Strich kamen im Schlussquartal 4,2 Milliarden Dollar als Gewinn heraus.

Ein stark laufendes Privatkundengeschäft glich dabei ein schwach laufendes Kapitalmarktgeschäft aus, wie die Bank am Freitag in New York mitteilte.

Die von US-Präsident Donald Trump vorangetriebene Steuerreform schlug mit einer einmaligen Belastung von 2,4 Milliarden Dollar zu Buche. Dadurch rutschte das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 37 Prozent ab. Ohne diese Belastung, so rechnete JPMorgan vor, wäre der Gewinn praktisch stabil geblieben.

Bankchef Jamie Dimon lobte die Steuerreform aber ausdrücklich - sie würde die US-Wirtschaft wettbewerbsfähiger machen und damit allen Amerikanern zugute kommen. Die Bankführung hatte die Anleger bereits auf die anfängliche Belastung vorbereitet. Entsprechend entspannt fiel die Reaktion am Aktienmarkt aus: Das Papier verlor vorbörslich knapp ein halbes Prozent.