Johnson & Johnson Sitz in der Schweiz. (Bild: Keystone/Gaetan Bally)
Johnson & Johnson Sitz in der Schweiz. (Bild: Keystone/Gaetan Bally)
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Johnson & Johnson blickt nach Gewinnplus optimistisch auf 2017

Eine starke Nachfrage nach neuen Produkten lässt beim US-Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson (J&J) die Zuversicht steigen. Im zweiten Quartal hat das Unternehmen seinen bereinigten Gewinn stärker als erwartet gesteigert und seine Ziele für das Gesamtjahr angehoben.

Von April bis Juni legte der bereinigte Gewinn um gut drei Prozent auf rund fünf Milliarden Dollar zu, wie J&J am Dienstag mitteilte. Das Ergebnis je Aktie lag bei 1,83 Dollar, drei Cent mehr als Analysten prognostiziert hatten. Zuwächse verbuchte J&J vor allem im Geschäft mit Medizintechnik und Konsumgütern.

Im Pharmageschäft kam der Konzern dagegen nicht vom Fleck. J&J profitierte zwar von hoher Nachfrage nach seinen neuen Krebsmedikamenten Darzalex und Imbruvica. Dagegen gaben die Erlöse mit dem wichtigsten Medikament der Amerikaner, dem Mittel Remicade zur Behandlung verschiedener Autoimmunerkrankungen, um 14 Prozent nach.

Konzernweit setzte J&J 18,8 Milliarden Dollar um, ein Plus von knapp zwei Prozent. Für 2017 rechnet der Hersteller von Produkten wie Penaten-Babypflege, o.b.-Tampons und Listerine-Mundwasser nun mit einem Umsatz von 75,8 bis 76,1 Milliarden Dollar und einem Gewinn je Aktie von 7,12 bis 7,22 Dollar. Bislang waren Erlöse von 75,4 bis 76,1 Milliarden Dollar und ein Gewinn je Aktie von 7,00 bis 7,15 Dollar in Aussicht gestellt worden.