Noch verdient der Taxidienstvermittler Uber kein Geld. Im Bild: Pick-Up-Point für Uber-Passageire am Flughafen La Guardia in New York. (Archivbild)
Noch verdient der Taxidienstvermittler Uber kein Geld. Im Bild: Pick-Up-Point für Uber-Passageire am Flughafen La Guardia in New York. (Archivbild)
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Ubers Weg in die Gewinnzone ist noch weit

Der US-Fahrdienstvermittler Uber macht sich auf den Weg aus den roten Zahlen, ist von der Gewinnzone aber noch weit entfernt. Das Defizit schrumpfte in dem Ende Juni abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal um 19 Prozent, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

   

Das Minus beträgt jedoch immer noch 891 Millionen Dollar, derweil sich die Firma auf einen Börsengang im kommenden Jahr vorbereitet. Beim Umsatz legte Uber dagegen den Turbo ein: Die Erlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 60 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar. "Wir hatten wieder ein grossartiges Quartal", sagte Unternehmenschef Dara Khosrowshahi. "Wir setzen unser Wachstum in einem für ein Unternehmen unserer Grösse beeindruckenden Tempo fort."

Experten zeigten sich dagegen kritisch: "Ich bin weiterhin nicht beeindruckt", sagte Management-Professor Brent Goldfarb von der Universität Maryland. Nur weil man sich von den schwächsten Bereiche trenne, bedeute das noch nicht, dass das zugrunde liegende Geschäftsmodell profitabel sei. Unter der Führung des seit September amtierenden Khosrowshahi hat sich Uber aus verlustträchtigen Märkten zurückgezogen. Zugleich versucht Uber aber in neue Bereiche und auch Geschäfte wie Essenlieferungen vorzudringen.