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easyJet: Starke Leistung im ersten Geschäftshalbjahr

easyJet zeigt nach einem der umsatzstärksten Winter eine starke Leistung im ersten Halbjahr. Die Airline fokussiert sich auf neue Investitionsbereiche, um Rendite und Gewinn pro Sitz zu steigern.

easyJets Netzwerk- und Kundenangebot hat in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres zu einer optimalen Performance beigetragen. Begünstigt wurde dies durch folgende Faktoren:

  • Ein positives Handelsumfeld und eine höhere Auslastung auf easyJet-Routen
  • Kapazitätsreduzierungen von anderen Fluggesellschaften in easyJet-Märkten
  • Die teilweise Verschiebung von Ostern in das erste Halbjahr, während Ostern 2017 im zweiten Halbjahr lag

Die Passagierzahlen für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres bis zum 31. März 2018 stiegen um 3,0 Millionen auf insgesamt 36,8 Millionen, einschliesslich 0,7 Millionen von easyJets neuen Aktivitäten am Flughafen Berlin-Tegel, die im Januar begonnen haben. Die Kapazität erhöhte sich um 7,8%, da easyJet sein bestehendes Netzwerk um 4,6% erweitern konnte und zusätzliche 1,2 Millionen Sitze in Tegel hinzufügen konnte. Die Auslastung stieg um 0,9 Prozentpunkte auf 91,1%. Der Gesamterlös stieg um 19,5% auf 2.183 Millionen GBP. Der Gesamtumsatz pro Sitz stieg um 10,9% auf 54,10 GBP, währungsbereinigt um 8,3%. Der Umsatz pro Sitzplatz stieg um 12% auf 54,64 GBP und um 9,5% bei konstanten Wechselkursen und liegt damit im oberen Bereich der Prognosen. Das Geschäftsmodell und die Strategie von easyJet werden durch eine branchenweit führende Bilanzstärke gestützt, deren Nettoliquidität zum 31. März 2018 bei 665 Millionen GBP lag.

Die Realkosten pro Sitzplatz ohne Treibstoff stiegen um 2,2% auf 43,11 GBP und erhöhten sich aufgrund höherer Belastungen, inflationärer Kosten und der Auswirkungen von Unwetter um 1,6% bei konstanten Wechselkursen. Dies wurde durch Kosteneinsparungen von 66 Millionen Pfund ausgeglichen. Der Gesamtertrag vor Steuern und ohne Tegel betrug 8 Millionen GBP, eine Verbesserung von 220 Millionen GBP gegenüber den Ergebnissen des ersten Halbjahres 2017. Der Gesamtverlust vor den Steuern betrug 18 Millionen GBP und entspricht einer Verbesserung von 194 Millionen GBP. Der Gesamtverlust vor den Steuern von 68 Millionen GBP für die sechs Monate zum 31. März 2018 spiegelt vor allem die Nebenkosten im Zusammenhang mit der Integration des Betriebs am Flughafen Berlin-Tegel sowie den Verkauf und die Wiederanmietung von zehn A319 Flugzeugen wider.

Investitionen in die Zukunft

Nach einer Aktualisierung der Strategie plant easyJet in die Verbesserung seiner Angebote in den Bereichen Urlaub, Geschäftsreisen, Kundenbindung und Daten zu investieren. Dies unterstützt easyJets bestehendes starkes Geschäftsmodell, das Netzwerk, die Marke, die Kostenbasis sowie die effizientere Nutzung und Auswertung der Daten. easyJets konsequenter Ansatz bezüglich der Kostenkontrolle und den Plänen, die steigenden Kosten für Flugstörungen zu bewältigen, wird voraussichtlich zu einem erheblichen Gewinn pro Sitzplatz führen. Aufgrund seiner disziplinierten Kapitalallokation und der Fokussierung auf die Maximierung der Aktionärsrendite zielt easyJet auch darauf ab, eine höhere Rendite auf das eingesetzte Kapital zu erzielen, wobei der Schwerpunkt auf Barmitteln liegt.