Savador Dalí: «La vache spectrale», 1928. Photo © Centre Pompidou, MNAM-CCI, Dist. RMN-Grand Palais / Jean-Claude Planchet
Savador Dalí: «La vache spectrale», 1928. Photo © Centre Pompidou, MNAM-CCI, Dist. RMN-Grand Palais / Jean-Claude Planchet
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Zentrum Paul Klee in Bern zeigt bedeutende Werke des Surrealismus'

Für die Ausstellung "Paul Klee und die Surrealisten" hat das Zentrum Paul Klee in Bern zahlreiche surrealistische Meisterwerke aus bedeutenden Museen zusammengeführt - etwa aus Paris oder New York. Die Ausstellung ist bis am 12. März 2017 zu sehen.

Im Zentrum der Werkschau stehe die facettenreiche Wechselwirkung zwischen Paul Klee und den Surrealisten, teilte das Zentrum Paul Klee am Freitag mit. Das Ziel sei es, den Besucherinnen und Besuchern Einblicke in das künstlerische Potential dieser Beziehung zu gewähren.

Die Ausstellung ist in sieben Themenblöcke gegliedert: Die Welt als Traum, surreale Maschinen und Apparate, rätselhafte Porträts und Masken, das Geheimnis der Objekte, unwirkliche Räume, imaginäre Architekturen sowie imaginäre Pflanzenwelten.

Die drei Schwerpunkte bilden dabei das Reich der "Histoire naturelle", die Fragmentierung und Instrumentalisierung des Körpers sowie Eros und Sexualität.

Klee als schöpferische Quelle

Die Bewegung des Surrealismus hatte ihre Wurzeln in Frankreich und strebte nach einer freien, revolutionären und unabhängigen Kunst. Ihre Anhänger beschäftigten sich mit dem Thema des Traumhaften, Surrealen und Unbewussten.

Paul Klee war für die Surrealisten eine schöpferische Quelle und inspirierte in den 1920er- und 1930er-Jahre viele Pariser Künstler, Autoren und Verleger. Auch der Berner Maler profitierte von den französischen künstlerischen Impulsen. Ende der Zwanzigerjahre gehörte Klee schliesslich zu den meist verkauften Künstlern in Paris.

Von Dalí bis Giacometti

Die Ausstellung wurde in Kooperation mit bedeutenden Museen der Welt geplant. Vom Centre Pompidou in Paris erhält das Zentrum Paul Klee über 60 bedeutende Kunstwerke. Auch andere Museen wie beispielsweise das Guggenheim Museum in New York, die Fondation Beyeler in Basel oder auch wichtige Sammler stellen für die umfassende Schau Werke zur Verfügung.

Dank dieser engen Zusammenarbeit können die Besuchenden zentrale Kunstwerke des Surrealismus besichtigen. Ein Grossteil von diesen wird in Bern das erste Mal zu sehen sein, darunter beispielsweise "La vache spectrale" des spanischen Malers Salvador Dalí oder auch die Skulptur "Table" des Schweizer Bildhauers Alberto Giacometti.

Ab Januar 2017 sind zudem im Berner Kino Rex surrealistische Klassiker und ein Filmprogramm zu Marquis de Sade zu sehen. So zeigt das Kino unter anderem Filme des surrealistischen Regisseurs Luis Buñuel oder des Amerikaners Man Ray.