Picasso's Arlqeuin. Bild: Keystone
Picasso's Arlqeuin. Bild: Keystone
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Picasso-Story: 50 Jahre im Kunstmuseum Basel

Ab Samstag, 10. März 2018, zeigt das Kunstmuseum Basel zum 50. Mal die gesammelten Picasso-Werke in der Ausstellung "Kunst. Geld. Museum."

Es soll eine Vergegenwärtigung der Ereignisse aus den 1967 und 68er Jahren sein. Das Kunstmuseum Basel zeigt in der Ausstellung "Kunst. Geld. Museum." Werke, die diese kritischen Jahre thematisieren wollen. 

Steuergelder für die Kunst

Im Jahre 1967 entschied das Basler Volk: 2 Millionen an Steuergeldern wurden per Referendum Picassos "Les deux frères" und "Arlequin" freigegeben. Weitere 6 Millionen Franken wurden in einem Bettlerfest gesammelt. Die auf dem internationalen Markt verkauften Werke gelangten so zu der Öffentlichen Kunstsammlung Basel. Als Dank schenkte Picasso der Stadt Basel weitere vier Werke.

Somit bilden die vieldiskutierten Werke sowie die erweiterte Picasso-Sammlung des Kunstmuseum Basel  den Kern und Ausgangspunkt der Jubiläumsausstellung. Sie stehen in Basel vor allem für Meinungsdiskussionen und museumspolitische Fragen: Welche Kunst kommt ins Museum? 

Die Vernissage für "Kunst. Geld. Museum" findet am Freitag, 9. März, um 18.30 Uhr im Hauptbau des Kunstmuseum Basel statt. Die Ausstellung läuft bis am 12. August 2018.