© Orel Füssli
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Basler Forscherteam lässt Wissen in Globi-Buch einfliessen

Am 20. April erschien das neuste Globi-Buch: «Globi und die neuen Arten». An der Entstehung beteiligt waren auch Umweltwissenschaftler der Universität Basel. Ihr Beitrag widmet sich der invasiven Grundel, welche sich im Rhein flussaufwärts immer weiter ausbreitet.

Per Zufall entdeckt Globi in seinem Garten Glossa, eine amerikanische Zapfenwanze. Sie ist vor 20 Jahren in die Schweiz eingewandert. Glossa macht Globi darauf aufmerksam, dass viele exotische Arten sich in den letzten Jahrzenten hier angesiedelt haben. Wo kommen diese Arten her und welchen Einfluss haben sie auf unser Ökosystem? Globi macht sich gemeinsam mit Glossa auf den Weg zur Wissenschaftlerin Aurora Bergamo, die ihm mehr zum Thema erzählen soll. Das ist der Anfang seiner Welt- und Zeitreise.

Die Grundel, zu erkennen am schwarzen Punkt auf ihrer Rückenflosse, hat es auf das Cover des neusten Globi-Buches geschafft. (© Globi Verlag, Imprint Orell Füssli Verlag, Zürich) 

Das Buch thematisiert die globalen Reiserouten von Tieren und Pflanzen und ihren Einfluss auf unser Ökosystem. Ziel ist es, Kinder für die Problematik der invasiven Arten zu sensibilisieren. Denn sind die Arten einmal eingewandert, wird es deutlich schwieriger, etwas gegen ihre Ausbreitung zu unternehmen.

Die invasive Schwarzmundgrundel

Dieses Anliegen ist auch den Basler Umweltwissenschaftlern um Prof. Patricia Holm wichtig. Seit Jahren beschäftigen sie sich mit der aus dem Schwarzen und Kaspischen Meer eingewanderten Schwarzmundgrundel, die sich immer weiter rheinaufwärts ausbreitet. Sie arbeiten mit den Ämtern, Bootsbesitzern und Fischern zusammen, um der rasanten Verbreitung der Grundel und dem Rückgang der heimischen Arten entgegen zu wirken.

© Orell Füssli Verlag

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Die invasive Grundel ist inzwischen bis zum Kraftwerk in Rheinfelden vorgedrungen. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, erforscht Holm und ihr Team, wie Grundeln gegen die Strömung schwimmen und wie man sie aufhalten könnte. Auch wird daran geforscht, ob die klebrigen Eier der Grundeln mit Booten verschleppt werden und die Reinigung von Booten eine hilfreiche Massnahme sein könnte. Ausserdem hat die Arbeitsgruppe Handlungsempfehlungen erstellt, um die Ausbreitung frühzeitig zu erkennen und einzudämmen. Das aus diesen Forschungsarbeiten gewonnenes Wissen konnten die Basler Umweltwissenschaftler nun in das neuste Globi-Buch einfliessen lassen.