Symbolbild: Pixabay
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Ein Kulturpreis für vier Kulturschaffende

Der Kulturpreis 2016 und 2017 wird erstmals gleich an vier junge Kulturschaffende mit Riehener Wurzeln vergeben. Die Namen stehen fest – die Verleihung des Preises erfolgt im Frühling 2018 mit einer speziellen Veranstaltung

Der Kulturpreis der Gemeinde Riehen wurde erstmals für das Jahr 1982 und seither jährlich ausgerichtet. Zu den Preisträgern gehören bekannte Namen wie der Autor Urs Widmer. Für einmal wird diese Tradition unterbrochen.

Die Jury für den Kulturpreis der Gemeinde Riehen hat beschlossen, die Preissumme für die Jahre 2016 und 2017 zu kumulieren und erstmals als Förderpreis in der Höhe von CHF 30‘000 zu gleichen Teilen an vier junge Kulturschaffende unterschiedlicher Spar- ten zu verleihen, nämlich an Ursula Nill, Tanz/Choreografie, Ares Ceylan, Filmemacher, David Fretz, Musiker, und Martin Stoecklin, Grafik/Visuelle Kommunikation.

Ursula Nill (geboren 1984) studierte Tanz an der Hochschule für Musik, in Köln sowie an der Hochschule der Künste in Amsterdam. Ihren Master of Arts in Choreografie er- warb sie an der Universität der Künste in Stockholm. Ihre vielschichtigen interdisziplinä- ren Arbeiten stossen international auf grosses Interesse.

Ares Ceylan (geboren 1989) studierte an der Universität Zürich Publizistik sowie Kommunikations- und Filmwissenschaft. Er realisierte bereits diverse fiktionale Filme und erhielt 2013 den Basler Filmpreis ZOOM für den besten Kurzfilm.

„Skinny Fresh“ nennt sich der Musiker und Geschichts- und Soziologiestudent David Fretz (geboren 1991). Sein lang gehegter Wunsch, Rapper zu werden hat sich erfüllt und sein Schaffen zieht vom Tonstudio in Riehen aus bereits weite Kreise.

Martin Stoecklin (geboren 1983) studierte Visuelle Kommunikation an der Zürcher Hochschule der Künste. Hervorragend und in Wettbewerben erfolgreich ist sein Plakat- schaffen. Auftraggeber sind unter anderem die Kunsthalle Basel und das Kunsthaus Zürich.

Die vier Kunstschaffenden werden die Preisverleihung im Frühjahr 2018 in Riehen gestalten und – so darf man es erwarten – ein spartenübergreifendes und multimediales Ereignis kreieren.